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Kreuzfahrt Südsee

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Der Tag danach…

Sieht eigentlich nicht mehr sooo schlecht aus. Offizielle Zeit für gestern 1:43:43 also 3 Minuten langsamer als letztes Jahr und 5 Minuten über meiner PB. Wirklich nicht toll, aber gegessen. Erstmal. Und ich habe mit 265 km so viele Laufkilometer wie noch nie in einem Monat zurück gelegt. 

Heute ging es mir soweit wieder gut, der Kopf ist klar nur ab ca. 14.00 Uhr machte sich doch wieder der zähe Brei der mich umgibt und jede Bewegung bremst wieder bemerkbar.  Vielleicht werde ich doch noch Beamter, da fällt´s nicht so auf. Derjenige mit dem ich einen Zielfight hatte brauchte netto eine halbe Minute mehr als ich, da kann er ruhig mit einem cm Vorsprung ins Ziel kommen. Pfft!

Was auch furchtbar nervend und anstrengend war, war der ständige Gegenwind beim Lauf. So gesehen vielleicht ein gutes Training.

Jetzt werden erst einmal wieder lange Läufe gemacht (bzw. nur noch einen, ist ja bald soweit) und unter der Woche Berge gelaufen. Bringen wird es nicht mehr viel, aber das Gewissen ist beruhigt. Im Moment kann ich mir gar nicht vorstellen bei km 33 noch einen Berg hoch zu laufen der ca. 4km, also ewig, lang ist. Aber wenn das Wetter etwas kühler ist, bringt mir das viel. Und ich werde ruhiger anfangen! Ehrenwort! Letztes Jahr lief ich die ersten 10km in unter 48 Minuten incl. eines steilen Anstiegs und musste bitter dafür zahlen. Dieses Jahr nicht, denn ich will auch nicht auf eine bestimmte Zeit aus. Meine PB dort beträgt ja auch über 3:58 und von mir aus kann sie dort stehen bleiben bis nächstes Jahr. Für mich zählt Frankfurt und wie gesagt bis dorthin ist noch genügend Zeit.

Bilder vom Zieleinlauf:

 

 

Ps, eines noch : Ich sah dort nun auch zum ersten Mal auch Nordic Walker mit den neuen Stützstrümpfen ! Wie peinlich will man noch werden?

1.9.08 20:26


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2.9.2008, 20 Uhr. Es ist geschafft! Pias erste 10 km!

Ich wusste es war nur eine Frage der Zeit. Aber dass es heute klappen könnte, ergab sich erst beim Lauf. Die äußeren Bedingungen waren optimal, 18° C,  leichte Brise, die Sonne war am wolkenlosen Himmel gerade verschwunden und  - wir beide waren hundemüde! Ich nickte ebenso wie Pia sogar auf der Couch ein. Kein Elan mehr.

Kurz entschlossen beschlossen wir noch ein bisschen zu laufen, keine Vorgabe - einfach so. Für mich sollte es ein regenerativer Lauf werden und für Pia der erste seit dem letzten Donnerstag.

Kurz vor 19.00 Uhr trabten wir los. Wie meistens liefen wir  durchs Tal Richtung  Eichelsbacher Mühle. Die ersten Kilometer gingen mit einem Schnitt von ca. 7:30/km durch. Gemütlich aber für sie nicht zu langsam. Der dritte dann knapp unter 7 Minuten, dann wieder etwas darüber dann der sechste mit 6:49. Ich machte die Musik an und prompt erhöhte Pia das Tempo. „Verdammt lang her“ und „Krístallnacht“ wurde gefolgt von „Because the Night“ und ich sah wie sie ihren Laufstil richtig durchzog. Aufrecht, kraftvoll, und einfach nun deutlich mehr laufend als noch vor ein paar Wochen. Nicht mehr das „Dahin-joggen“ sondern richtiges Laufen halt. Ich kann es nicht besser beschreiben aber ich bin sicher ihr versteht was ich meine.  6:29 für den siebten, 6:39 für den achten Kilometer nachdem ich sie ein wenig bremste. Dann wieder 6:34 und der zehnte Kilometer in 6:47 (mit Berg) und dann noch eine Tempoverschärfung für 250 m auf 5:25/km. Ergibt summa summarum  10,25 km in 1:09:30!

Wenn das so weiter geht und sie die Freude am Laufen  behält denke ich sind die 15km dieses Jahr noch drin.

 

 

2.9.08 21:30


Hoffentlich….

bin ich nie zu alt für Filme wie „Herr der Ringe“, „Der goldene Kompass“ oder „ Narnja“.

Die letzen zwei haben wir uns gestern und heute angesehen und  Herr der Ringe schon x-mal.

Hoffentlich bin ich nie zu alt

-         neues ausprobieren zu wollen

Hoffentlich bin ich nie zu alt

-         die Welt des Öfteren aus Kinderaugen zu sehen

Hoffentlich bin ich nie zu alt

-         die Freude am Laufen zu empfinden

Hoffentlich bin ich nie zu alt

-         Mich an Kleinigkeiten, wie heute einem Feuersalamander, zu erfreuen

Hoffentlich bin ich nie zu alt

-         auf die Schnauze zu fallen ,ebenfalls heute, und wieder auf zu stehen

Und hoffentlich bin ich nie zu alt

-         dies zu hoffen und zu leben ohne richtig zu leben

Zum heutigen Lauf:

15° zeigte das Thermometer als wir am Beckenhof heute unseren Lauf begannen. Ein Teil des Marathons am nächsten Wochenende stand auf dem Plan inkl. der beiden größten Steigungen.

Der Boden war noch ziemlich tief und aufgeweicht und zu unserem Erstaunen begegnetem wir fast keinen anderen Läufern die auf dieser Strecke unterwegs waren. Wollte keiner mehr ein letztes Mal die Strecke begutachten? Waren alle so fit?

Ich jedenfalls nicht. Die ersten 5km wollte kein Fuß vor den anderen, mussten überredet werden. Danach zum Glück lief es besser auch wenn unser Tempo heute sehr mäßig war, Nach ca. 13 km kamen wir an den Anstieg den wir dann nächste Woche bei km 23 hochlaufen dürfen. Der Weg war ausgewaschen, was die Sache natürlich nicht leichter machte. Trotzdem kam ich recht gut den Berg hoch. Wir waren aber auch langsam unterwegs. Oben angekommen liefen  wir gleich nach Rodalben runter um den Anstieg bei km34 in Angriff zu nehmen. Wir nahmen den direkten Weg runter und ersparten uns die ca. 7km lange Schleife davor. Außer dass ich mich einmal so richtig hinlegte (ich fing mich aber noch mit den Händen ab) verlief auch dieser Anstieg ohne große Probleme, allerdings hatte ich heute erst ca. 19 km hinter mir uns nicht 34 wie nächste Woche. Im Gesamten war unser Lauf 22,5km lang hatte aber sage und schreibe 470 Höhenmeter zu bewältigen. Am kommenden Sonntag werden es dann 660 werden.

Unsere Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 5:54 pro Kilometer. So langsam möchte ich nächste Woche aber nicht sein. 

Dank Spätschicht kann ich diese Woche ausschlafen und verdammt ich freue mich so richtig drauf! Ansonsten werde ich wenig laufen und mich schonen. Meine Bilder der Woche:

 

 

7.9.08 21:47


Es wird ernst und trotzdem geht es mir gut weil...

So langsam rückt er näher, der Termin am Wochenende. Hans hat schon den Vorschlag gemacht nächstes Jahr den Pfälzerwaldmarathon nicht zu laufen, da ich ja nun schon zweimal Probleme an ein und demselben Anstieg hatte und dies natürlich im Hirn gespeichert ist. Aber so leicht will ich es mir nicht machen, Jedenfalls heute noch nicht, fragt mich mal am Montag. Gestern war ein schönes Training weil eher kurz. 3 mal 1km sollte unter 5 Minuten zu laufen sein incl. leichten Trabs dazwischen. Es waren dann mit 4:32; 4:35 und 4:23 auch alle drei darunter.

Heute nun war es viel härter, denn wir waren von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr auf der Messe in Stuttgart. Das bedeutet- viel Laufen, viel Quatschen, dicker Kopf voll mit neuen Infos. Dazu noch auf dem Hin und Rückweg Staus und schon hat man einen netten 15 Stunden tag hinter sich. Übrigens ging ich Gestern Abend um 22:40 aus der Firma und war heut Morgen wieder um 7.00 dort. Zum Glück kann ich Morgen etwas länger schlafen und ein wenig laufen gehen. Eine Stunde steht auf dem Plan, gemächlich. Schön.

Und….tatarata !

Pia will an einem ersten Wettkampf teilnehmen !

Es soll am 1.11. in Hockenheim soweit sein. Entweder über 5km oder über 10km, das ist noch nicht sicher und wird erst kurz vorher entschieden. Sie hat nun einen Plan nachdem sie trainieren wird und es scheint ihr wirklich Spaß zu machen!

So gesehen kann am Sonntag passieren was will- Sterben am Berg oder nicht- ich freu mich riesig, dass sie nun ein klein wenig vom Laufvirus infiziert scheint.

10.9.08 22:37


Bilder sagen mehr als Worte

Gestern- der letzte Sommertag und ich konnte ihn laufend genießen :

Was willst du als Läufer mehr?

12.9.08 12:57


Nieselregen und ein perfekter Morgen und – Staubig wird’s jedenfalls nicht

Man hörte es schon noch im Bett liegend. An den Vorbeifahrgeräuschen der Autos (die hier nur alle Viertelstunde oder so vorbei fahren, wenn überhaupt) und am Rauschen der Blätter. Es regnete, nicht stürmisch und laut, nein eher leise und beständig.

Pia und Ich arbeiteten erst nachmittags und so hatten wir den Morgen frei und wollten ihn zum Laufen nutzen. Aber vor dem Laufen stand erst mal das Aufstehen, welches nicht unser beider Lieblingsdisziplin ist.

Aber wir schafften es und machten uns noch vor dem Frühstück auf den Weg. Angesichts des Wetters liefen wir auf dem Radweg nach Zweibrücken, denn die Waldwege sind schon sehr tief im Moment. Zuerst ein bisschen mürrisch, übers Wetter schimpfend (aber nur ein ganz klein bisschen) zog Pia ohne Probleme und relativ flott ihres Weges. Nach einem kleinen Abstecher auf einen Waldweg, kehrten wir um und beendeten den Lauf nach ca. 7km. Äußerlich nass vom Regen und innerlich vom Schweiß aber glücklich kamen wir am Auto an. Die Auswertung ergab, dass wir nur für den ersten Kilometer über 7 Minuten gebraucht hatten, alle anderen waren schnell einer sogar 6:10/km. Alles in allem ein Schnitt von 6:30/km. So langsam ist es nicht mehr das daneben her schleichen sondern ein richtiger Lauf auch für mich und das macht mir auch mehr Spaß!

Zuhause angekommen, schoben wir Brötchen in den Ofen, duschten und frühstückten anschließend die noch herrlich duftenden warmen Semmeln in aller Ruhe zusammen mit einer großen Tasse Kaffe. Frisch geduscht, aufgewärmt und mit diesem Gefühl nach einem Lauf, das ich als „Wohlig - müde- mit sich und der Welt im Reinen “ beschreiben möchte und zusammen mit Pia war das der perfekte Morgen.

Heute nun habe ich meine Startunterlagen abgeholt. Nicht die Nummer 1 wie letztes Jahr sondern die Nummer 2 bekam ich dieses Jahr. Die Nummer 1 bekam, natürlich zu Recht, die schnellste Frau der Strecke Stefanie Fulde, die einfach unglaublich laufen kann. Vor allem, und das ist das besondere, sie kommt mit einem Lachen ins Ziel, so dass man glaubt dieser Lauf in 3Stunden und 17 Minuten ist ein Spaziergang. Aber auch so, wenn man sie im Wald sieht- immer ist ein Lächeln in ihrem Gesicht. Leider ist sie für den reinen Laufsport verloren, sie betreibt Thriathlon.

Die 2 bekam ich deswegen weil der Vorjahressieger nicht dabei ist und ich mich als zweiter angemeldet habe. Also nicht wegen meiner Leistung J

Also eines kann ich für Morgen sagen: Es wird nicht staubig werden! Zumindest das ist doch schon mal positiv. Und das Wetter soll sich bessern. Heute noch regnet es nur einmal, doch morgen soll doch tatsächlich die Sonne ab und zu herausschauen und die Temperaturen liegen bei etwa 17° im Maximum. So gesehen ideale Laufbedingungen, auch wenn uns jede Menge Pfützen und tiefer Boden uns erwarten werden.

Meine Erwartungen sind keine großen. In den letzten 2 Jahren habe hoffentlich dazugelernt und werde Morgen nicht wie ein Depp loslaufen und für die ersten 10km 48 Minuten brauchen, inkl. eines schweren Abstieges. Ich werde versuchen viel langsamer loszulaufen und noch Kraft für den letzten Anstieg zu haben, aber das versuchte ich letztes Jahr auch schon und verlor ab km 30 alle die Minuten die ich vorher herausgeholt hatte. Dieses Mal wird es anders, hoffe ich. Ihr werdet es jedenfalls Morgen erfahren. Drückt mir die Daumen und wenn es ganz heftig kommt, fluche ich vielleicht ein bisschen. Im Wald hört mich ja keiner!

13.9.08 15:53


Ohne Hans hätte ich es nicht geschafft

Das gute an einem Marathon „zuhause“ ist ja, man kann lange schlafen. Start war um 10:30 und eine Stunde vorher traf ich mit Hans. So konnte ich also gemütlich um 8:30 aufstehen und frühstücken. Hatte es gestern nur geregnet und zwar ohne Unterbrechung, schien heute die Sonne! Wir haben scheinbar einen guten Draht nach oben, oder, wie ich immer sage:

Egal wo, egal wann, wenn ich einen Marathon laufe ist immer schönes Wetter!

Also habe wohl ich den guten Draht.

Kurz auf der Marathonmesse vorbeigeschaut, die leider nicht wirklich ausgebucht war, es war noch viel Platz an denen Unternehmen ihre Produkte hätten anbieten können. Vor allem: Keiner der ortsansässigen Sportfachgeschäfte hatte dort einen Stand! Warum weiß der Teufel, jedenfalls sind die Gebühren sehr niedrig, da es ja noch eine kleine Veranstaltung ist. Vielleicht haben sie es nicht nötig. Egal.

Über das Wetter habe ich ja schon berichtet, aber die Temperaturen habe ich vergessen. 7° zeigte das Thermometer, also eher schattig! Trotzdem, kurze Hosen und Singlet reichten für einen richtigen Marathonläufer vollkommen. Und wenn es zu kalt wird, fieren wir höchstens innerlich, aber dazu kam es nicht. Hier der Exerzierplatz, von dem es los ging :

 

Kurz vorm Start wollte der Streckensprecher noch eine Laola-Welle machen lassen. Dazu zählte er rückwärts an 3-2-1-los. Leider hatten die ganz vorne dies wohl nicht mitbekommen jedenfalls rannten die wie blöde los! Bevor sie wieder zurückgepfiffen worden konnten, hatten die ersten bestimmt schon 200m hinter sich.

Darauf hin verzichtete man auf weitere Wellen und der Start erfolgte. Nach einem sehr kurzen Bergaufstück, ging es auf eine lange Bergab Passage.  Ca. 2,5 km konnte man sich so richtig einlaufen, was ich auch gerne tat. 4:38 und 4:42 waren dann aber wohl doch wieder zu schnell. Apropos Zielzeit. Da ja mein letzter Hm vor 14 Tagen voll in die Hose ging, wollte ich heute nur meine Zeit vom letzten Jahr verbessern, also schneller als 3:58:27 sein. Soweit der Plan.

Nach einem kurzen auf und ab, kam der erste Berg bei km 4. 80 Höhenmeter waren auf schwerem unebenen Wegen zu bewältigen. Ich lies mich gar nicht bange machen, schaute weder links noch rechts, sondern lief rein nach Gefühl. Kleinere Schritte aber Frequenz beibehalten hieß das Motto, und das funktionieret. Ohne Probleme kam ich oben an und fühlte mich noch recht frisch. Anders als im letzten Jahr, rannte ich nun nicht los sondern achtete darauf nicht zu schnell zu werden. War also brav heute. Schon nach 7km ging es teil bergab, dieses Mal war der Weg noch mehr ausgewaschen und man musste höllisch aufpassen.  Schon waren wir am Beckenhof, wo sich nun die HM –Läufer (zu denen auch Hans gehörte, trotz seiner Kompressionsstrümpfen) von den Marathonläufern trennten.

Vor uns lag nun eine abwechslungsreiche Runde von weiteren 8,5 km. Ständig ging es bergauf, danach wieder bergab, aber alles sehr gut zu laufen. Nach 10km schaute ich auf die Uhr. 49 Minuten standen da. Brrr Fury, du wolltest doch langsamer laufen!

Irgendwie hörte ich das Brrr nicht, aber ich achtete weiter nur auf mich, was auch nicht schwer viel, denn nun lief ich fast die ganzen restlichen 32km alleine. Zum glück habe ich ja keine Angst im Wald und Wildschweine kommen ja erst abends raus. Aber sie müssen auch in der Nacht vorher da gewesen sein, denn der Weg sah ganz danach aus. Zum Schluss der runde kamen noch 2 eklige kurze Anstiege aber auch die lief ich locker hoch. Die ersten 15 km in ca. 1:16, immer noch zu schnell! Jetzt aber langsam! Und das tat ich auch. Nun ging es wieder am Beckenhof vorbei, wo zu meiner Freude Pia, Alisha und meine Schwiegereltern standen und mich anfeuerten!

 

Ich gab Pia noch meine Kappe, denn nun hatte ich richtig warm. Die nächsten Kilometer waren wieder wellig, bis wir die B10 auf einer Brücke überquerten und zum Hombrunnerhof, einem Reiterho,f kamen. Ab hier nun folgte ein längeres Stück Asphalt, dass nur sehr langsam anstieg. Nach 21,2 km schaute ich auf die Uhr und die angezeigten 1:48:30 beruhigten mich etwas. Das Tempo war nun gut, ich fühlte mich gut. Ich wusste nun kam bald der zweite weitaus schwierigere Anstieg und so lies ich es langsamer angehen. Bei km 22,5 war es dann soweit. Ein ausgewaschener Weg stieg zuerst steil an, verringerte dann die Steigung, fiel wieder leicht ab bis er schließlich in weiteren welligen Kilometern, den bis dahin höchsten Punkt erreichte. Ich wusste bei km 37 komme ich hier noch mal vorbei, allerdings von weiter unten und anschließend weiter hoch. Zuerst folgten nun einige Kilometer die leicht zu laufen waren. Normalerweise, allerdings waren nun die Beine gar nicht mehr so locker, sondern eher fest. Aber es ging noch, Noch ein steiler Abschnitt bergab und bei km 29 war der tiefste Punkt erreicht. Was im Umkehrschluss hieß:es muss nun wieder bergauf gehen!

Zuerst allerdings folgte eine Runde durchs Tal. Hier war das Gras allerdings noch relativ hoch, der Weg uneben und ich hatte Probleme! Kilometer 30 kam und die Uhr sprach 2:36:30. Plötzlich und ohne Vorwarnung waren sie wieder da. Krämpfe! Was zum Teufel war nun das? Genau an derselben Stelle wie letztes Jahr ging es los. Allerdings denke ich nun ich weiß woher sie kommen. Das lange Bergablaufen scheint den Beinen, jedenfalls meinen hier nicht zu bekommen. Was tun? Zuerst mal langsamer! So lange es eben war. Oder leicht bergab- kein Problem, aber leider war es nicht nur eben. So begann ich die leichten Anstiege gaanz langsam hochzulaufen. Trotzdem spürte ich wie die Schraubzwingen um meine Oberschenkel sich immer mehr zuzogen. Also gehen an den anstiegen, auch wenn sie nur leicht waren, es hatte keinen Zweck. Auf die Uhr schaute ich nicht mehr, ich wusste auch so was los war. Aber nun begann das Elend erst. Ein dejaveu zu letztem Jahr.

Es ging bergauf, von 265 auf ca. 420 Meter. Ich ging. Versuchet zu laufen und sobald der Krampf kam- ging ich wieder, So ging ich also zu großen Teilen den Berg hinauf. Schande über mich! Andere zogen vorbei, auch wenn es mehrheitlich Staffelläufer waren. Dann war der erste Teil geschafft. Plötzlich sah ich Hans und seine Frau Gabi! Der verrückte Kerl hatte nichts besseres zu tun als nach seinem Hm, den er in 1:55 lief, sich mit seiner Frau ins Auto zu setzten und zum Sommerwald (zu dem ich gerade unterwegs war) zu fahren, dort auszusteigen und mir entgegen zu laufen und zwar den langen Anstieg zu mir runter! Er machte ein Photo, feuerte mich an, aber ich winkte nur müde ab und sagte ihm was los ist. Ich zottelte weiter, lief, ging usw. Plötzlich war er wieder neben mir! Er lief mit mir noch ein “bisschen“ mit, als persönlicher Anfeuerer sozusagen!  Begleitete mich, trieb mich weiter, organisierte Getränke indem er eine Radfahrerin ansprach, lief einfach mit, was mir sehr gut tat, auch wenn ich weiterhin ab und zu gehen musste. Mittlerweile waren 40 km vorbei, ich schaute auf die Uhr und rechnete. Könnte noch klappen! Hans lies nicht locker, hätte er eine Peitsche gehabt- er hätte sie genutzt! Der letzte Anstieg zur Halle, Hans war immer noch dabei, schnell einbiegen- Spurt (muss immer sein!) und ich war im Ziel. Zeit 3:57:58, also 27 Sekunden schneller als im letzten Jahr. Die Höhenmeter gab mein FR mit über 850 an, es waren aber bestimmt weniger ,aber auch bestimmt mehr als die offiziellen 660 Höhenmeter.

Wäre Hans nicht gewesen ich wäre erst nach über 4 Stunden angekommen. Im Ziel sah ich dann auch wieder Pia und sie sah verdammt hübsch aus!

Nein das ist keine Ultraschalluntersuchung vom Arzt oder sowas ! Es wird nur der Barcode von der Starnummer abgelesen !!

Ich sank zusammen und Pia machte noch dieses Photo von mir:

Und noch dieses von Hans und mir:

 Dafür gab es dann auch mal ein Bild von Pia und mir :

Ich war kaputt, aber gar nicht mal so deprimiert. Ich weiß, dass mein nächster Marathon flach wie eine Flunder ist (Frankfurt) und gehe guter Dinge dorthin um die 3:30 zu knacken. Allerdings ist dort Hans nicht dabei und das kann nun, wie sich heute zeigte, wichtig sein. Ist er doch wirklich die letzten 4-5km noch einmal gelaufen.  Vielleicht lag es ja  an den Kommpressionstrümpfen!

Fakt ist ohne seine Begleitung, wäre ein deutlich schlechteres Ergebnis herausgekommen!

Danke!

Das Höhenprofil :

 

So das wars ! Lang aber war auch ein langer Lauf!

 

14.9.08 19:59


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