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Kreuzfahrt Südsee

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So weit - so gut

Also war ich wirklich gestern ein bisschen joggen, obwohl das Wetter ziemlich mistig war. Lust hatte ich auch keine, aber ich musste was tun. Ich schte mir eine flache Strecke auf Asphalt aus. Zu deisem Zweck musste ic herst einmal bis nach Walshausen fahren. Normalerweise laufe ich dort hin, aber die 9km ersparte ich mir heute. Jedenfalls stellte ich dort beim Freidhof den Wagen ab und lief Richtung Kirchbacherhof. Mit der Jacke war es zu warm, ohne war es zu kalt da ein kräftiger WInd blies. Ich ließ es langsam angehen, obwohl ein 5:30 -5-45er Schnitt alleine auf der Landstraße wirklich ätzend ist. Ich bog an einer Kreuzung Richtung Großsteinhausen ab. Ich bemerkte, dass ich eigentlich nur lief, weil ich musste. Hatte keinen Spaß dabei. Nach 5km wendete ich. Ich musste was tun sonst würden die restlichen 5km ewig dauern. So beschleunigte ich einfach. Und tatsächlich, auf einmal kam es wieder, das Laufgefühl. Km 6 in 4:56, km 7  in knapp 5Minuten und km 8 in 4:5. Danach nahm ich wieder Tempo raus und lief den 9. Kilometer in 5:12. Das hielt aber nicht an, ich konnte nicht anders und lief dann noch einmal einen schnelleren letzten Kilometer.

Soweit war ich dann doch zufrieden und sah nicht mehr so schwarz für Sonntag. Jedenfalls bis ich die Wettervorhersage sah :

Sonnig und bis zu 26° !

 

Ok, bye bye neue PB. Viel zu warm dafür.

Trotzdem ging es heute wieder in den Wald. Aber dieses Mal mit Pia und nur zum spazieren. Erstes Ziel war die Burg 

Burg Landeck .

 

Ein noch relativ gut erhaltene Burg, die wie bisher nicht besucht hatten. Anschließend fuhren wir auf dem Rückweg noch einmal an den Schlossfelsen in Eppenbrunn vorbei. (siehe Eintrag im blog von Sonntag) Mittlerweile schankte das Wetter zwischen Regenschauer und schwülwarm und das bedeutete ; Jacke aus- Jacke an -Regenschirm auf. Allerdings wurde es bsser und wärmer. Nur leider verliefen wir uns beim Rundgang um die Felsen so dass, wir den Aufstieg 3 mal machen mussten, sehr zur Freude von Pia !

Ich glaube ein oder zwei mal waren wir sogar in Frankreich.

Na ja ist ja auch ganz nahe.

Aber nach 2 Stunden kamen wi dann wieder am Auto an. geht doch.

Morgen nun heißt es früh Ausftehen, denn Arbeitsbeginn bei der neuen Firma ist erst mal 7.00 Uhr. Eine fast nächtliche Zeit!

Bilder folgen Morgen.

1.5.08 19:24


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Bestzeit -wohl eher nicht

Ok, die blöde Infektion, oder was das auch war, ist weg. Allerdings lassen die relativ hohen Temperaturen eine Steigerung um knappe 3,5 Minuten nicht erwarten. Auf der andern Seite sehe ich das auch längst nicht mehr so verbissen, weiß ich doch dass ich meine besten Marathon im Herbst lauf.

So als werde ich zwar versuchen die 3:30 zu unterbieten, aber wenn es nicht klappt -dann halt nicht. Ich hatte dieses Jahr ja schon sehr früh eine gute Form und glaube fast , dass ich sie nicht ganz halten konnte. Jedenfalls fühlten sich die letzten Läufe so an. das ist jetzt nicht so ein "Ich fühle mich sauschlecht und trotzdem nacher Bestzeit Gebrabbel" nein ich bin da realistsich. Für diese 3,5 Minuten schneller zu laufen muss einfach bei mir alles passen.

Aber ich freu mich auf Mainz! Auf die Stimmung, die hoffentlich vielen Wasserduschen unterwegs und vor allem auf das Wiedersehen mit vielen Freunden und Laufkollegen. Vor allem natürlich sehe ich Kathryn und Jörg wieder und das ist einfach schön!

2.5.08 19:50


Wenn man zu wenig schläft, zu viel isst und es zu warm ist dann... gibt es einen neue PB!

Die Vorzeichen waren nun wirklich nicht mehr optimal. Von Freitag auf Samstag Migräne, die erst nach 3 Tabletten erträglich wurde. Am Samstag dann auf nach Mainz, frei nach dem Motto „Nur fliegen ist schöner“. Dort angekommen wurde ich, wie immer, sehr herzlich von Kathryn (Flummi) und Jörg begrüßt. Es ist mittlerweile eigentlich mein 2. Wohnsitz in Mainz, denn ich bin eigentlich jedes Jahr min. 2-mal dort. Ich hatte einen Kuchen mitgebracht, der natürlich auch gleich dran glauben musste.

Gleich danach ging es zur Rheingoldhalle zur Startnummerausgabe. Es war wie immer wirklich sehr viel los, aber ich glaube das macht so einen Lauf auch aus. Überall wird gekuckt, gekauft und getratscht. So gegen 15:15 Uhr trafen wir uns dann mit Sancho

und Marianne, die zu unserer Freude auch bei „Flummies Hotel“ übernachten würden. Nach einer Behandlung von Sanchos Knöchel mit kleinen Akupunkturnadeln (manchmal schien es beim Setzen derselben ein bisschen wehgetan haben, was mir natürlich sofort im Bild festhielten ), ging es mal wieder ans Essen –auf zur Nudelparty. Dieses Mal allerdings aß ich nur eine Portion, denn wir wollten ja noch Essen gehen. Aber es kam anders. Nachdem wir mit Flummi eine ausgiebige Sightseeingtour hatten ( Mainz ist wirklich wunderschön) waren wir so „erschöpft“ ,dass wir zuerst noch einmal Kaffe und Kuchen hatten bevor wie dann zum Italiener essen gingen. Es gibt da einen, bei dem ich bisher vor jedem Marathon gegessen habe und zwar immer „Pizza Hawai“ und jedes Mal lief ich einen neue Bestzeit. Also darum diese Mal wieder genau das gleiche. Nun waren wir so richtig satt. In 6 Stunden 2 mal Kuchen, einmal Spaghetti und einmal Pizza müssen einfach reichen.

Gegen 23.00 legte ich mich dann schlafen. D.h. ich wollte, denn ich konnte absolut nicht einschlafen. Es wurde 0.00 Uhr, 1 Uhr und 2 Uhr, ich lag immer noch wach. Alle Schafe waren ausgezählt, alle Gedanken durchdacht und Sancho der ebenfall im Zimmer schlief ( Marianne schlief in einem eigenen Zimmer) konnte auch nicht richtig schlafen.

Aber. Es half nichts um 7.00 Uhr hieß es: raus aus den Federn! Leider hatten sich die ersten Anzeichen einer Infektion die sich Jörg abends zugezogen hatte verschlechtert so dass ein Start nicht ratsam erschien. Irgend so eine Art Grippevirus hatte es auf ihn abgesehen. Schade.

Nun waren wir also nur noch zu dritt, die zum Start liefen.

Es war noch schön frisch, allerdings war abzusehen, dass es ,wie jedes Jahr in Mainz, wieder sehr warm werden würde.

Der Start wurde freigeben und schon 45 Sekunden später lief ich über die Matte. Mein ehrgeiziges Ziel war eigentlich eine Zeit von 3:28 gewesen, aber ich ahnte, dass es nicht reichen würde. Zu wenig Schlaf, zu warm und meine beste Form kam dieses Jahr zu früh.

Trotzdem lief es überraschend gut. Jede Wasserstelle nahm ich an, jede Dusche war mein- ich wusste ich brauche das. Die Kilometer kamen und gingen und zu meinem Erstaunen hatte ich gegen meinen virtuellen Partner ( Beim Forerunner kann man seine Zielzeit eingeben und dann einen simulierten Läufer laufen lassen. Man sieht dann genau ob man vor ihm liegt (also bessere Zeit) oder hinter im liegt) schnell 50m Vorsprung. Also Tempo raus. Nun ja wollte ich, aber es lief doch so gut.

Der Vorsprung vergrößerte sich immer mehr. Langsam aber stetig. Mittlerweile war es mir schon zu warm und Schatten gab es so gut wie keinen. Aber bei der Überquerung der HM-Marke zeigte meine Uhr 1:43:35! Ich hatte also einen Vorsprung von fast einer halben Minute zu meiner Wunschzeit. Dann kam die Brücke, die einzig nennenswerte Steigung in Mainz, aber sie macht es einem schwer. Kein Schatten, lange Steigung und Gegenwind zehrten auch an der Psyche. Der Vorsprung schmolz wie Eis in der Sonne. Endlich ging es wieder bergab und ich hatte noch ca. 80 m Vorsprung. Jetzt ging es durch viele schmalere Wege, aber auch hier war die Stimmung toll. Überall Leute die anfeuerten, Musik machten, Wasserschläuche aufgestellt hatten zum Kühlen.

Nach ca. 27 km kam, ging es dann wieder zurück über die Brücke. Irgendwie war sie noch länger, steiler, fieser. Mein Forerunner zeigte am Ende der Überquerung es Rheins nur noch magere 50 m Vorsprung, von einst über 175m. Und er schmolz weiter. Ich konnte es nicht fassen. Ich lief nach dem Gefühl genau so wie vorher, hatte keine Schmerzen, aber ich wurde langsamer. Verzweifelt schaute ich auf die Uhr, die meinen Vorsprung immer mehr gegen Null anzeigte. Und dann war es soweit, aus dem Vorsprung kam ein Rückstand.

Und er wuchs. Obwohl ich laufend andere Läufer überholte, fiel ich zu meiner Wunschzeit immer mehr zurück. Es wurden 50, dann 100, dann 200m und der Rückstand erhöhte sich munter weiter. Ich konnte nichts machen. Egal ob mit Kraft oder anderem Laufstil, es ging nicht mehr schneller. Aber auch viele andere hatten das Problem, was meine wirklich viele Überholungen zeigten. Lag ich bei Kilometer 30 noch bei guten 2:26, kostete mich jeder Kilometer mehr Zeit. Ich sehnte jeden Kilometer herbei, denn dann war es wieder einer weniger. Jeden Kilometer rechnete ich im Kopf durch, was ich noch erreichen könnte. Schnell war mir klar, dass die 3:30 auch nicht zu halten war. Und es zog sich wie Gummi. Km 39,40.41 kamen. Noch immer 1,2 km. Ist doch normalerweise ein Klacks und bisher konnte ich bei jedem Marathon noch mal zulegen. Heute nicht. Die Zielgerade in Mainz ist endlos, ich weiß nicht wie viel hundert Meter, aber der Zielbogen kam nicht näher. Doch nach scheinbaren Stunden erreichte ich ihn. Gott sei Dank, war der Marathon keinen Meter länger! Aber und das tröstete mich ich konnte meine alte Bestmarke von 3:33:13, aufgestellt bei optimalen Bedingungen in Frankfurt, auf 3:32:27 verbessern.

Meine ehemaligen weißen Schuhe, waren nicht mehr weiß, da ich scheinbar rechts geblutet hatte und er nun hellrot aussah. Unter den Achseln hatte ich mich wundgescheuert, so dass ich nun wie ein Bodybuilder rumlaufe, aber egal ich habe, seit ich Marathon laufe mich bei jedem Marathon verbessern können, ausgenommen natürlich dem Pfälzerwaldmarathon mit seinen 660 Höhenmetern. Da brauche ich immer noch fast 4 Stunden. Woran es heute lag, dass ich nicht schneller war? Nun die zweite Runde 5 Minuten langsamer als die erste sind deutliche Zeichen. Und die werde ich beachten und daran arbeiten. Aber nicht heute und nicht Morgen.

Irgendwann später. Jetzt wird ausgeruht. Bilder werden ab Morgen Abend im blog zu sehen sein.

4.5.08 20:42


Mal wieder der Tag danach und meine neue Arbeitsstelle

So arg müde war ich eigentlich nicht heute. Auch hatte ich keine Schmerzen, nur die Scheuerstellen unter den Armen und die eine Zehe tat weh. Aber kein Muskelkater oder Gelenkschmerzen. So soll es sein ! Und ich hatte zwar nicht das ganz große Glücksgefühl wie nach einem richtig guten Lauf, aber ich war zufrieden. Vielleicht ist es wirklich besser die 3:30 beim nächsten Marathon noch vor sich zu haben. Gibt ein besseres Ziel ab 

Heute nun komme ich mal dazu über meinen ersten Arbeitstag in der neuem Firma zu schreiben. Natürlich war ich etwas aufgeregt, ist ja logisch, aber ich war doch erstaunlich ruhig. Ich wurde von meinem direkten Vorgesetzten empfangen, den ich noch aus der Meisterschule kenne. Er kam auch erst im Januar in die Firma, konnte sich aber schon gut einarbeiten. Welche Tätigkeit ich dort machen werde ist grob gesagt CNC -Programme für die Bearbeitsungszentren(große Fräsmachinen die mit Hilfe von Computer- Programmen Teile fertigen) zu erstellen. Dies werde ich mit Hilfe einer Software am PC bewerkstelligen. Jedoch werde ich mich mit einem anderen Programmierer abwechseln. D.h. Während der eine morgens Programme schreibt, arbeitet der andere sie in der Spätschicht an der Maschine ab. Natürlich nicht alleine, denn es sind dort einige Maschinen. Aber durch diesen Wechsel soll ein ständiges Feedback zwischen Theorie und Praxis gewährleistet werden. In den nächsten Wochen werde ich nun die Maschinen und ihre jeweiligen Programmiersprachen kennen lernen um dann später auch Programme schreiben zu können die auch wirklich gut laufen. Ob ich, zumindest zeitweise, die Ausbildung mit leiten werde ist auch schon angedacht.

Generell gibt es viele Möglichkeiten sich einzubringen und seine Position zu verbessern. Dies konnte ich in meiner alten Firma nicht mehr.

Natürlich bedeutet die Schichtarbeit eine Umstellung für mich. Aber erstens gibt es nur eine Früh und Spätschicht und das Wochenende ist frei und zweitens werde ich dadurch wahrscheinlich mehr Freizeit haben. Die Frühschicht endet um 15.00 Uhr, so dass noch genügend vom Tag übrig bleibt. An den Tagen der Spätschicht hat man den ganzen Morgen und den Mittag bis 15.00 Uhr frei und kann eine Menge Dinge erledigen.

Zum Beispiel laufen !So zu den Bildern. Bisher habe ich nur die Bilder die ich mit dem Handy selbst gemacht habe. Aber... Marianne ist eine Fast-Profi- Fotografin und hat einige Bilder gemacht. u.a. hat sie mich auch beim Zieleinlauf aufnehmen können. Dies Bilder werden mir, so hoffe ich, bald zugestellt werden. Und dann werde ich sie Euch natürlich zeigen. Deshalb.... ganz ruhig Hase, es dauert noch ein bisschen !

Kathryn, Erik, Laufjoe und ich nach dem Lauf

 

Die Alttsadt in Mainz                             und Kathryn und Marianne bei der Sightseeingtour

 

Nein die beiden waren nicht in diesem Laden! Jörg und Marianne standen nur kurz davor bevor so ein böser Junge schnell ein Photo machte

 

 Sancho bei der Akkupunktur.                       Der Mainzer Dom

 

5.5.08 20:08


Kaum Zeit

Im Moment ist alles etwas hektisch. Der neue Job, viel Arbeit rund ums Haus und ab Freitag das Landesturnfestbei uns  in Pirmasens. 4000 Aktive und einige Tausend Zuschauer werden erwartet. geboten werden jede Menge Wettbewerbe und natürlich, wir sind ja Pfälzer, wird mindestens ebenso viel gefeiert ! Das Feuerewerk am Samstag Abend ist schon weithin berühmt geworden, denn es findet jedes Jahr bei uns statt.

Natürlich müssen die gastgebenden Vereien fleißig helfen, bzw. die Eltern. So werde ich wohl den ganzen Sonntag am Getränkeausstand in der Turnhalle stehen. Vorher natürlich noch die Bestuhlung der Halle sowie anschließend wieder alles wegräumen. Dazwischen werden wir uns natürlich auch einiges anschauen. Außer der Rhytmischen Sportgymnastik (natürlich) auch Ropeskipping und natürlich die Turngala sowie die Abschlussveranstaltung im Stadion.

Somit werde ich kaum zum Laufen kommen. Ich lief zwar am Dienstag ein paar Runden auf dem Sportplatz und heute 4,5 km mit Pia, aber das war´s dann auch schon. Ich hoffe, dass ich am Montag Morgen etwas Zeit finde. Das Wetter ist ja einfach genial !

8.5.08 21:27


Freud uns Leid...

liegen leider allzu oft nebeneinander.

Wir hatten ein tolles Turnfest in unserer Stadt, Sonne über alles und herrlich warm, interessante Wettkämpfe, froh gelaunte Festbesucher die bis spät in die Nacht feierten. Alles hätte so schön sein können. Hätte, war aber nicht.

Als wie am Sonntagmorgen die letzten Vorbereitungen trafen für unseren Wettkampf der Rhythmischen Sportgymnastik, belegte Bötchen schmierten, die Halle dekorierten (die Veranstaltung fand in „unserer“ Halle des TVP statt) waren wir alle noch voller Zuversicht. Als unsere Gruppe ihre Vorführung beendet hatte, wussten wir dass sie gut wie selten waren, als die generische Mannschaft gleich drei mal patzte- da waren wir sicher- dieses Mal konnten sie unseren Sieg nicht verhindern.

Doch als die Wertungen kamen, bestand die Welt nur noch aus Wut, Zorn, Hilflosigkeit eines so eklatanten Fehlurteils. Die gegnerische Mannschaft bekam 0,2 Punkte mehr als unsere. Mal wieder. Die Oberkampfrichterin hatte das Ergebnis der einzelnen Kampfrichter so „korrigiert“, dass nun die anderen vorne lagen. Ich fühlte so einen Zorn, so eine Trauer in mir, denn nichts ist für mich schlimmer als Ungerechtigkeit gegen die man machtlos ist. Aber das war noch nicht das schlimmste. Alle unsere Turnerinnen waren fix und fertig, aber vor allem meine Tochter. In der Kabine kam es dann zum Eklat. Sie lies ihren Frust freien Lauf, den sie in 12 Wettkampfjahren aufgestaut hatte. Sie heulte und tobte. Irgendwie kam es dann noch zum Streit und die Folge war, dass sie mit sofortiger Wirkung mit der RSG aufhört. Wir mussten sie gleich nach Hause fahren, die Sache aus der Gemeinschaftsunterkunft holen. Sie will nicht in 3 Wochen am Deutschlandcup mitmachen, auch nicht nächstes Jahr beim deutschen Turnfest in Frankfurt, dass eigentlich ihr Abschluss werden sollte.

Ich kann Euch nicht meine/unsere Gefühle beschreiben. 12 Jahre haben wie neben der Matte gesessen, mitgezittert, sie 3-4 mal die Woche ins Training gefahren, mit gelitten, vor Freude geweint als sie Vizemeister beim Deutschlandcup 2005 wurden, kannten jede Übung auswendig, kauften Anzüge, Reifen, Keulen, Bälle und Seile, verbrachten Stunden auf den Bänken in den Hallen und nun… alles weg.

RSG war ein großer Teil von Ihr, war ein großer Teil von uns.  Sie hätte bestimmt mehr erreichen können, aber der Preis wäre viel zu hoch gewesen. Gerade Gestern haben wir von einer Turnerin gehört die 32 Stunden die Woche trainiert. Sie trainierte nur  9-10 Stunden/ Woche.

Im Moment will sie keinen Kontakt mehr zu den anderen, da sie sich von ihnen angegriffen gefühlt hat, weil sie gewinnen und nicht nur dabei sein wollte. Ich kann sie zumindest teilweise verstehen. So oft waren sie nur knapp geschlagen, trotz ihrer viel schlechteren Trainingsmöglichkeiten. Aber sie verloren. Und nun war es einfach zu viel  als ein erneutes Fehlurteil wieder zu einer Neiderlage führte.

Ich fühle eine Leere in mir, könnte vor Zorn losheulen, vor Trauer eingehen. Das hat sie nicht verdient. So einen Abgang nicht. Wir versuchen zwar weiterhin sie sehr behutsam, zu überreden nicht so auf zu hören, aber der Erfolg ist im Moment sehr fraglich. Es scheint sehr viel Porzellan zerschlagen worden sein.

Ob ich Laufen war? Keine Zeit, keine Lust.

12.5.08 15:35


Bildernachtrag

Ja da hätte ich einiges zu tun. Soviele Bilder müsste ich noch zeigen, doch die Zeit ist einfach zu knapp. deshalb sind auch meine Besuche auf anderen Blogs im Moment einfach sehr sehr selten. Aber sobald sich alles wieder gelegt hat, werde ich es nachholen.

Ach ja, gelaufen bin ich auch. Letzte Woche 9 und Gestern 7 km. Fühel mich im Moment aber auch nicht fit. Zu viel Neues muss verabeitet werden und in 2,5 Wochen geht es schon ab in den Urlaub. Mann

Ich bräuchte mehr Zeit !!!!

Bilder vom Mainz -Marathon, bzw. davor und danach Vielen Dank an Anette die diese Bilder gemacht hat.

Jose und ich bei der Marathonmesse

 

 Von rechts : Kathryn, Jose, Marianne und ...

Nach dem Lauf am Brunnen 

Dank Anette, endlich mal ein Zielphoto von mir, das nichts kostet

Free Tibet !!! 

 

14.5.08 20:01


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