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Kreuzfahrt Südsee

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Glück ist...

Wenn man nach einem herrlichem Abend mit Freunden am nächsten Tag , nachdem man neben dem Menschen aufgewacht ist den man liebt, bei perfektem Wetter durch diese Gegend laufen kann und dann noch mit Keksen belohnt wird! Gestern haben wir den Geburtstag meiner Frau mit ein paar Freunden und Verwandten nachgefeiert. Ich habe ja erwähnt, dass es dieses mal Italienische Speisen und Getränke gab. Und zu unserer Freude wurde es gut angenommen. Nur sehr wenig blieb übrig und es scheint allen geschmeckt zu haben. Auch mir hat es gut gemundet, aber da ich ja heute laufen wollte habe ich schon nach 2 Portionen Lasagne, 2 Portionen Spaghetti mit Kräutersoße, einem kleinen Eis zum Nachtisch und diversen getoasteten Broten mit die aus ganz unterschiedlichem Teig gebacken wurden ( mit Tomaten, mir Kräutern usw.) schon aufgehört. Die kleinen Käsestangen zählen sowieso nicht. Auch nicht die Ameritini. Meine Tochter Alisha hatte vorher alles beschriftet, damit auch meine Eltern und Schwiegereltern wissen was sie essen Natürlich sitzen die Frauen wieder vor dem Kamin und wärmen sich. Ps: Im Kamin brannte wirklich ein Feuer. 

Es ist angerichtet und Alisha füttert

Jedenfalls war mir heute nach dem Aufwachen(etwas später als sonst) sofort klar, heute ist der tag zum Laufen. Die Sonne schien, es war schön frisch (so um die 3° und ich fühlte mich pudelwohl. Um 12 Uhr lief ich direkt von mir aus los. Die ersten 5km lief ich noch durch die Stadt, aber es war wirklich fast nichts los. Scheinbar waren viele Gestern auf tour gewesen und schlief nun tief und fest. Dann bog ich ab und lief in der Natur. Stellenweise lag noch etwas Schnee, aber hier und da zeigte sich auch schon das erste Grün. Auch hier war ich fast alleine unterwegs. Ich lief und lief und ich spürte keinerlei Belastung. Es war wie Autofahren, oben der Kopf genoss die Umwelt und unten die Beine, „der Motor“ ,liefen von alleine. Den Weg den ich ursprünglich laufen wollte, war leider gesperrt, aber so lernte ich einen neuen Weg kennen und was soll ich sagen, der war eine Wucht! Schlängelte sich am Berg entlang, auf der Talseite nur spärlich bewachsen so dass die Sonne auf den Weg fiel und er Boden noch nicht aufgetaut und matschig. Ich wusste zwar zwischenzeitlich nicht wo ich genau war, aber es war mir auch egal. Die ungefähre Position kannte ich und genug Ausdauer hatte ich auch. Also einfach weiter. Ich könnte jetzt wirklich ewig über den heutigen Lauf schreiben, so schön war es heute, aber ich glaube die Bilder zeigen es. Ich möchte nie, wirklich nie mit denjenigen tauschen die nur in der Stadt laufen können. Ich bin scheinbar ein Mensch der einfach die Natur braucht, auch wenn er, wie meine Frau sagt, ein Technikfreak ist. Ohne Wald- ohne mich! So und jetzt Simone fange an zu backen, ich habe schon wieder Hunger ! 23km mit 348Hm im 5:36 Schnitt.

Der Blick zurück auf den Weg auf dem ich kam. 

 

Eine der vielen Wegkreuzungen im Wald. Da soll man sich nicht im Weg irren.

Gefrorene Pfütze und Hans der leider heute nicht dabei war.

3.2.08 20:53


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Doch noch die Kurve gekriegt

Regen von oben, Regen von links, Regen von rechts, Regen um mich herum.

So stellte sich das Wetter dar,  als ich heute Abend aus der Firma kam. Vorher hatte ich nicht viel mitbekommen, schaute ich doch fast den ganzen Tag durchs Mikroskop und da ist das Wetter immer gleich. Und da sollte ich wirklich laufen? Da kann man sich doch die tollsten Sachen holen , wie Grippe, Cholera oder Sumpffieber ! Nein, lieber zuerst mal nach Hause fahren.

Leider hatte ich in einem Anfall geistiger Umnachtung zugestimmt wieder mit Pia ins Studio zu gehen. So schleppten sich zwei müde Gestalten doch noch aus dem Haus. Laufbandarbeit war angesagt. Angekommen erwartete mich fast gähnende Leere. Ach so Fastnacht-Nachwirkungen !

Zuerst stellte ich auf dem Band ein Stufenprogramm ein. Heißt: 2Minuten bei 9,6km/h, 2 Minuten bei 10.9km/h , 2 Minuten bei 12,2 und dann 2 Minuten mit 13,5km/h. Anschließend das ganze wieder von vorne. Nicht wirklich fordernd.

Also doch ans selbstgemachte  Programm. Kurz einlaufen und dann 400m mit 15 km/h, verschnaufen, 400m mit 16 km/h, wieder bei ca. 9km/h verschnaufen, dann 400 m mit 17km/h. Jetzt hatte ich die Verschnaufpause auch bitter nötig. Der Schweiß tropfte und ich atmete schwer. Aber noch einen wollte ich draufsetzen. Also beschleunigen auf 18km/h ! 100m. Uff ist das schwer! 200m, ich will nicht mehr! 250m, Mann wie lang können denn so blöde 10 m sein? Bei 300m drückte ich die Stopptaste. Die restlichen 100m hätte ich vielleicht noch geschafft, aber mir reichte es. Nach kurzem Trab stellte ich dann auf 10% Steigung ein und liefe noch ein paar hundert Meter mit 8km/h. Genug mit dem Laufband für heute. Ich weiß nicht ob es wirklich was bringt, aber diese 4-5 Kilometer auf dem Band reichen mir. Es ist einfach langweilig wenn ich mich nicht ein bisschen fordere.

Danach noch 3 x12er Sätze Beindrücken mit 120kg und noch 3 Sätze Beinbeugen. Diese Übung mag ich überhaupt nicht, aber sie verhindert, dass nicht nur der Beinstrecker trainiert wird. Und wenn’s hilft, soll es mir recht sein.

Nach dem Duschen ging es dann nach Hause und jetzt wird wieder wie Gestern nach schönen Hotels in Griechenland ( Hallo Kathryn !) gekuckt. Hoffentlich ist bald Juni, denn dieses Jahr müssen wir zum ersten Mal nicht in den Schulferien fahren, da wir ja nun sozusagen wieder alleine sind. Jedenfalls im Urlaub.

5.2.08 21:01


A.s.a.p

oder ausgeschrieben : As soon as possible !

Genau das wollte ich heute Abend. So schnell wie möglich nah Hause laufen. Den ganzen Nachmittag freute ich mich schon aufs Laufen. Der Nebel verzog sich und damit auch meine schlechte Laune. Punkt 16:15 Uhr lief ich dann los. Den Streckenverlauf seht ihr auf den folgenden Photos. Zuerst ganz easy, dann aber wird es heftig! Ich lief in kurzen Hosen und einem langärmligen Shirt, mehr brauchte man heute nicht. Der Himmel war strahlend blau, ich fühlte mich wirklich gut und so ging ich es schnell an. Gerade so, dass ich nicht hetzen musste aber immer noch flott. Der erste km in5:06, danach 4:49 und der dritte in 4:39. jetzt machte es so richtig Spaß. Der Weg wurde zwar durch den tiefen Boden schwieriger aber auch der vierte km lag mit 4:54 noch unter 5 Minuten/km. Ich kannte ja die Strecke und war mir bewusst wie schwer sie nachher werden würde, aber einen Gesamtschnitt von unter 5Min/km wäre doch mal was. Also weiter Gas geben. 4:39, 4:32 und 4:26 waren die nächsten Schnitte. So weit so gut. Doch nun war der schnellere Streckenabschnitt vorbei, denn ich war im Tal angekommen und musste wohl oder übel auf der anderen Seite wieder hoch, wenn ich heim wollte. Zuerst ein kurzes stück über die B270 und die Bahntrasse, danach ein letztes Stück und dann kam er, der Anstieg. Ca 1 km lang und 100 Höhenmeter waren zu bewältigen. Zum Glück hatte ich heute gute Musik dabei und die peitschte an. Ich wollte unter keinem Fall über 7min/km brauchen. Das Gehirn abschaltend, setzte ich einen Fuß vor den anderen. Stellte ich fest dass Schweini die Pace verlangsamte, gab ich wieder Gas! Oben angekommen freute ich mich über meine 6:54/km die ich gebraucht habe. Jetzt folgten wieder flachere stücke in der ich wieder schneller laufen konnte so zwischen 4:45 und 5:05/km. Eine Ausnahme gab es aber noch. Der absolut steilste Anstieg er gesamten Strecke. Nicht lang, so ca. 300m. aber mit 17% Steigung wirklich heftig. Ihr seht es auf der Grafik so bei km 10,5. der Rest war wieder lockerer und ich konnte trotz des weiteren Anstiegs, der nun aber wesentlich schwächer war, wieder ein wenig Zeit gut machen. Nach 12,27 km kam ich zu Hause an. 1:02:03 habe ich dafür gebraucht und den erhofften Schnitt von 5min/km nur um 4 Sekunden verpasst. Angesichts der Topografie der Strecke kann ich und bin ich auch, ein wenig stolz auf mich sein. Der Sonntag und damit der letzte Lauf der Winterlaufserie in Rheinzabern kann kommen!

Die Strecke von der Arbeit zu mir nach Hause

Profil

Unterwegs


Ungefähr bei km9 nach dem 1km langen Anstieg auf Petersberg

Blick zurück auf meinen Startpunkt

Was mag uns dieses Schild wohl sagen ? Was erwartet uns hinter der nächsten Kurve ? Einige "andere" Kurven ?

7.2.08 21:14


Wiederkäuen bei Kilometer 17

Sonne pur und angenehme 5° C waren die optimalen äußeren Bedingungen für den abschließenden 20km Lauf der Winterlaufserie in Rheinzabern. Meine Vorbereitung war eigentlich nicht vorhanden. So wenige Lauf-Kilometer wie noch nie glaube ich, und dazu Gestern Abend/Nacht eine erneute Geburtstagsfeier. Natürlich konnte ich mich nicht zurückhalten und aß neben diversen Schnitzeln (2) und Rinderbraten (auch 2) sowie Lendchen( auch nur 2) auch die eine oder andere Beilage wie Knödel, Pommes und Gemüse. Davor eine Cremesuppe und danach noch ein Eis mit heißen Himbeeren. Leider wurde es aber auch spät, so dass ich erst so gegen 1:30 schlafen ging. Wenn man um 7 Uhr aufstehen muss ist das etwas wenig.

Aber ich wollte es ja so Schnell noch 2 Stück Kuchen gefuttert die ich mir trotz alimierender Waage-Anzeige (81 ,2 kg!!)nicht verkneifen konnte. 20 km sind ja auch lang, wie ich heute schmerzlich feststellen würde.

Egal, nach kurzem Einlaufen stellte ich mich mit kurzen Hosen und langen Shirt an den Start. Auch das sollte heute noch zu warm sein. Mit 5° war es schon wie im Frühling. Dieses mal war ich leider nicht so weit vorne beim start wie letztes mal, was sich gleich nach dem ersten Kilometer mit einer Zeit von 4:52 bemerkbar machte. Eigentlich wollte ich einen Schnitt so um die 4:40 laufen. Somit hatte ich gleich einen Rückstand von ca. 30 m zu meiner Sollzeit. (Forerunner ist schon ein tolles Gerät)

Doch gewarnt durch meine früheren Wettkämpfe erhöhte ich nun mäßig das Tempo und holte so nach und nach meinen Rückstand auf.

4:38

4:43

4:41

4:39

So waren die nächsten Kilometer. Mittlerweile hatte ich den Rückstand fast aufgeholt und ich fühlte mich ganz ok. Nicht so gut wie beim 15er aber besser als beim 10er der Laufserie. Ich versuchte beim 6. Kilometer der teilweise leicht bergab ging etwas zu erhöhen und brauchte für ihn 4:36. Auch der siebte bis zehnte Kilometer war mit

4:43

4:39

4:37

4:39

wirklich gut und ich hatte sogar einen Vorsprung heraus gelaufen. Durchgangszeit für die ersten 10 km : 46:37 netto.

Prima, lief ja wirklich gut heute. Also schön weiter an die Vorgaben halten. Eigentlich überholte mich auch schon seit ca. Kilometer 7 keiner mehr, was ich für ein gutes Zeichen hielt. So langsam kamen aber andere wieder die mich langsam überholten, die ich dann wieder überholte usw. dadurch wurde es auch nicht langweilig. Kilometer 10 -15 lief ich in

4:39

4:40

4:36

4:42

4:39

Ich war sicher dass mein Vorsprung vor der geplanten Zeit von mittlerweile 45m halten würde. Nur noch läppische 5 Kilometer dachte ich nun und ich war bei Kilometer 15 gerade mal bei 1:09: 53, also noch voll im Plan!

Auch Kilometer 16 lief mit 4:36 nach prima. Doch dann passierte es. Zuerst bemerkte ich, dass ich zunehmend Problem hatte meinen Laufstil sauber zu halten. Irgendetwas stimmte nicht. Im Bauch zog es sich zusammen. Aber es war noch erträglich. Bei Kilometer 17 wurde es dann wüst. Ein Würgegefühl setzte ein. Ich drosselte etwas das Tempo. Es wurde nicht besser. Scheinbar war das Essen doch etwas zu viel Gestern Abend und der Schlaf zu wenig. Jedenfalls hatte ich Mühe die Schnitzel und Klöße bei mir zu halten.

Die Schritte waren Krampf. Jetzt kamen sie von hinten und überholten. Mit 4:49, 4:48 und 4:47 konnte ich auch nicht mehr viel dagegen halten. Ich ärgerte mich maßlos. Die 60 Meter Vorsprung zur Zielzeit schmolz wie Eis in der Sonne und ich konnte nichts dagegen tun. Schließlich war er aufgebraucht und ich trabte 20-30 Meter hinterher. So schnell kann es gehen.

Kurz vor dem Ende überholten mich nochmals 3 Läufer, das wollte ich aber nicht mehr hinnehmen. Auf den letzten 30 Metern legte ich einen Spurt hin (Laufbandtraining zahlt sich scheinbar doch aus) der sich sehen lassen konnte und holte mir meine Plätze wieder zurück. Nettozeit im Ziel: 1:34:06 , brutto waren es 12 Sekunden mehr.

Somit lief ich die zweite Hälfte ca. 30 Sekunde langsamer als die erste.

Insgesamt waren meine Leistungen bei der Laufserie für mich gut auch wenn meine 10er Zeit von 46:27 eigentlich indiskutabel war. Den 15er mit 1:09:12 war richtig gut und mein Lauf heute über 20km war ok. Mit weniger Schnitzel wäre wahrscheinlich die Übelkeit (die mich auch jetzt noch um 18.00 Uhr nervt) nicht gekommen und ich wäre bestimmt 30 Sekunden früher im Ziel gewesen. Aber dafür hätte ich auch das gute Essen Gestern nicht so genießen dürfen. Insgesamt belegte ich im Gesamtergebnis der Winterlaufserie Platz 239. Es wäre mehr drin gewesen. Aber bei einer Gesamtzeit von 3:30:07 hätte ich auch unter optimalen Bedingungen max. 3 Minuten schneller sein können und das hätte gerade mal 12 Plätze gebracht,

Die Marschrute für den HM in Kandel im März ist klar. Meine Zeit über 15 und 20km lassen mich hoffen unter 1:40 ins Ziel zu kommen. Wenn ich nun auch endlich einmal wieder richtig trainieren würde, könnte es klappen. Es müsste sogar. Aber der Tag heute hat wieder gezeigt, dass die Tagesform entscheidend ist und nicht nur der Wille.

Ps. Heute Abend wir es Lachs in Kräuterkruste geben. Wie soll ich da nein sagen können ?

 

Kilometertafel von heute 

Das Bücken tat noch ein bisschen weh !

 

Da ging´s wieder

Die Bilder wurden mir von Frank aus Landau, einem ebenfalls Laufverrücktem ,zugeschickt. Vielen Dank, wir sehen uns wieder bei einem Marathon !
10.2.08 18:25


Eigentlich...

wollte ich ja über das gekippte Rauchverbot in Kneipen in Rheinland Pfalz schreiben, denn wir sind das erste Bundesland, der das neue Gesetzt gekippt hat. Toll. Da können wir aber stolz darauf sein. Wollte ich schreiben, aber es regt mich zu sehr auf . Jetzt dürfen als wieder Raucher in kleinen, einzimmrigen . besitzergeführten Kneipen, die Nichtraucher vollqualmen. Aber sie können ja auch woanders hin, die Nichtraucher. Und ich dachte immer es gilt bei uns das Verursacherprinzip! Also wie z.B: Du haust mir in die Schnauze, also bist du daran schuld weil du geschlagen und mir wehgetan hast. Nicht so bei Rauchern: Sie schädigen mit ihrem Qualm nachweislich die anderen Personen, werden aber nicht zur Rechenschaft gezogen. Ja ist das denn keine Körperverletzung? Für mich schon und zwar mit Vorsatz! Denn sie wissen es alle. Aber um den armen Rauchern nicht die Möglichkeit zu nehmen im Warmen zu rauchen, gibt es also nun eine Ausnahmeregelung. Um es klarzustellen: Von mir aus kann jeder rauchen so viel er will außer er ist in meiner Krankenkasse und ich muss für sein Raucherbein auch noch zahlen. Aber was ich nicht will, ist dass ich den Mist selber einatmen muss. Also noch mal zur Verdeutlichung: Gehe ich mit einem Hund in eine Gaststätte, kann es sein, dass ich mit dem Hund raus muss wenn sich andere gestört fühlen. Wenn ich aber rauche, muss der gehen der sich gestört fühlt.

Bin ich alleine so blöd um das zu verstehen?

Aber da ich mich über das Thema so aufrege, schreibe ich lieber nichts darüber.

Lieber über meinen kleinen Lauf heute. Der war zwar kurz aber ungewollt etwas heftig. Ich wollte mal wieder einem Weg folgen den ich noch nicht kannte. Aber wie so oft, löste sich dieser nach einer Weile auf. Da stand ich nun, links ein Hang der hoch hinauf führte, rechts ging es bergab zum Bach runter. Das Wetter war schön, ich fühlte mich jung also rauf, quer durchs Unterholz. Es war eine Tortur bis ich oben war. Zwei mal musste ich stehen bleiben um Luft zu schöpfen. So steil wurde es. Und mein Profil der Trailschuhe war auch nicht mehr das beste so dass ich öfters zurückrutschte. Aber ich schaffte es schließlich. Oben empfingen mich dann auf dem Weg umgestürzte Bäume, herumliegender Stacheldraht und sehr holpriger Boden. Wie eine Buckelpiste. Aber er führte ins Tal zurück indem ich dann zurück zum Startpunkt lief. Es waren zwar nur 5km aber der Anstieg querfeldein war gutes Training heute.





12.2.08 21:14


Hans trainiert nun eher Kurzstrecken

Während unsereins nun versucht durch längere harte Läufe sich für den Marathon wieder fit zu machen, geht Hans in die andere Richtung. Er trainiert die kürzeren Distanzen. Also eher die sehr kurzen. Aber dafür mit Tempo. Und das macht er so: Er legt sich auf die Couch und ruhe sich aus. So weit nichts Neues. Dann aber, auf ein Zeichen des Bauches springt er auf, rennt wie irre in Richtung der Tür, wo öfters eine Doppelnull draufsteht, schlägt sie noch im Laufen hinter sich zu und ruht sich im Sitzen auf diesem Keramikstuhl wieder aus.

Danach schleicht man wieder Richtung Couch und nach kurzer Pause wiederholt man das ganze. Diese Intervalle kann man bestimmt den ganzen Tag machen, hat man mir gesagt. Natürlich kann man auch einige Hindernisse in den Weg stellen um die Sprungkraft zu fördern. Ob es wirklich einen Trainingseffekt bringt, wird sich herausstellen. Ich hoffe am Wochenende verzichtet Hans aber während unsres Laufes auf solche kurzen Intervalle, was sollen denn die Wildscheine im Wald von uns denken!

Wie gesagt ich laufe lieber länger, wenn auch nicht ganz so, …ähm… spritzig. So lief ich gestern nach Waldfischbach. Diese 12,4 km sind nicht sehr anspruchsvoll, aber so richtig fit fühle ich mich auch nicht. Hans wird doch nicht seine Viren auf mich übertragen haben? Dazu ist auch bei mir zu Hause Virenalarm. Töchterchen hat seit Tagen so gut wie keine Stimme mehr, was zwar auch seine positiven Seiten hat, aber auch schmerzhaft ist. Auch in der Firma haben wir alleine in dieser Woche 3 Noro-Opfer. Ich scheine wirklich eine intakte Immunabwehr zu haben, ansonsten wäre ich auch schon dran gewesen. Na schnell dreimal auf Holz geklopft.

14.2.08 18:18


Ein „etwas “ anderer Splitt- oder -was war denn heute mit mir los ?

 

Hatten wir in den letzten beiden Tagen sehr viel Stress wegen einer niederträchtigen Verleumdung gegen unsere Tochter (die wir zum Glück am Freitagabend bei einer Gegendarstellung und einem klärenden “Gespräch“ des Verleumdenden klar stellen konnten)  so war das Wetter einfach herrlich in diesen Tagen. Am Freitag und Samstag hatten wir nur sehr wenig Hunger und unregelmäßig gegessen so belohnten wir uns Gestern Abend mit einem Besuch beim Italiener. Leider war das essen zu gut und unser Magen nicht mehr an so viel Essen gewöhnt so dass wir beide Probleme bekamen und wir schon an den Noro-Virus dachten. Dazu noch eine Nacht mit Kopfweh und die Aussichten für einen schönen Lauf waren für heute eigentlich dahin. Eigentlich.

 

Denn kaum schlug ich die Augen auf, ging es mir besser. Ich zog mich an (dieses Mal lange Hosen) aß ein Brötchen mit Marmelade und lief los. Ich hatte mich mit Hans, der leider noch immer angeschlagen wa,r verabredet. Bis zu unserem Treffpunkt in Thaleischweiler lief ich ca. 6 km sehr erholsam meist bergab, während er mit dem Auto hinkam. Auch er hatte eine unruhige Nacht hinter sich und noch immer „Bauchprobleme“.

Wir liefen nun fast eben auf dem Radweg der sich durch das Tal bis nach Zweibrücken zieht. Das Tempo war nun gemäßigt und ich bemerkte, dass ich mich  irgendwie anders fühlte. Ich wurde nicht müde. Ich fühlte mich einfach sauwohl, während der arme Hans immer wieder Probleme bekam. Zum Glück konnte er aber nach kurzen Gehpausen wieder laufen. Ich weiß nicht wie oft ich ihn genervt habe mit Sprüchen wie: „Das ist wirklich ein perfekter Tag!“ oder „Mensch ich fühl´ mich als ob ich ewig laufen könnte! “ Aber er sagte nichts.

Nach insgesamt 20km kamen wir nun wieder am Auto an. Schon den ganzen letzten Kilometer fragte ich mich, ob ich nicht den Berg, den ich am Anfang herunter lief, nicht wieder hoch laufen wollte. Würde ich es machen, wäre ich wahrscheinlich kaputt wenn ich nach Hause kam. Lies ich mich von Hans nach Hause fahren, würde ich mich zu Tode ärgern. Die Entscheidung fiel mir dann leicht, den Hans lief ein Stück mit den Berg hoch. Allerdings wurden die Krämpfe davon nicht besser und er lief wieder zurück, während es nun so richtig steil wurde. Ich wusste der erste Kilometer würde der schwierigste werden, galt es doch 100 Höhenmeter darin zu überwinden. Aber es ging erstaunlicherweise richtig gut. Nicht schnell (ca. 7:20/km) aber doch relativ leicht. Auf den restlichen 4 km würden zwar noch einmal 70 Höhenmeter anstehen, aber das würde viel leichter sein. Kurz bevor ich zu Hause ankam, spürte ich, dass da noch einiges drin wäre, wenn ich weiter lief. Bestimmt noch einige Kilometer. Allerdings wollte ich auch nicht zu lange fortbleiben, denn Pia wartete. Ich erlaubte mir nur noch ein kleine Runde anzuhängen, aber die genoss ich, denn müde war ich nach 25km und “ dem“ Anstieg seltsamerweise immer noch nicht. So kam ich erholt nach 27km mit 355 Höhenmetern zu Hause an.

Ich duschte, aß noch ein Brötchen, etwas Schokolade, machte den Kamin sauber, saugte das Erdgeschoss, putze außen die Fenster im Esszimmer (6 Stück alle bodentief), holte mir ein Lob von meiner Frau ab (du kannst wenn du willst, nur willst du so selten im Haushalt helfen) und wurde unruhig.

Die Sonne schien immer noch. Ich war nicht müde. Ich wollte laufen. Nur kurz. Nur ein bisschen. Als meine Frau unsere Tochter zu ihrem Freund fuhr, sah ich meine Chance. Kommentar meiner Frau: Du bist laufsüchtig! Nä, nie und nimmer ich wollte nur die 30km heute voll machen. Sie fuhr los, ich lief los. Die ersten Kilometer flogen wie nicht dahin. Schnitt unter 5 Minuten/km. Hoppla, was ist denn jetzt los, immer noch nicht genug?  Nä! Also weiter ! Noch ein Schleife da, noch ein Schwenk nach Hengsberg (Nachbarort) doch dann musste ich zurück, denn ich wollte Pia nicht zu sehr verärgern. So wurden es noch einmal 8km diese Mal aber flotter, trotz erneuten 150 Höhemetern. Schnitt 5:20/km.

Müde bin ich noch immer nicht. Würde jemand sagen : Hey läufst du nach eine Runde mit und ich hätte Zeit, ich stände sofort auf. Was heute los ist mit mir, wie ich nicht. Ich laufe so wenig wie selten in den letzten 12 Monaten, trotzdem fällt mir da Laufen, gerade berauf, immer leichter. Vielleicht sind es die schnellen Läufe die ich unter der Woche mache, vielleicht brauchte ich auch nur etwas Lauferholung. Egal, ich genieße es einfach, so lange es so gut läuft !

27km in 5:45/km und 8km in 5:20/km, insgesamt 490 Höhenmeter.

So und nun werde ich noch am Aquarium einen Wasserwechsel machen und vielleicht noch den zweiten Stock staubsaugen !

Der erste Lauf heute morgen :

Nach dem steilen Anstieg oben angekommen.

Das Profil der Strecke. Gut zu sehen ist der Anstieg bei km 19.

Unterwegs :

Der Beweis, dass Hans seine Kekse von Simone bekommen hat :

 

17.2.08 18:52


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