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Kreuzfahrt Südsee

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So das war der letzte !

Der letzte lange Lauf vorm Marathon. Trotz dass er gerade mal knappe 19km hattw, fiel uns beiden das Laufen heute nicht so leicht. Zum einen war die Strecke teiweise schon ziemlich schwer, zum anderen brannte die Sonne wieder. Wie halt immer in letzter Zeit. Jetzt nachdem ich zu Hause bin, verdunkelte sich der Himmel und wir haben eine geschlossene Wolkendecke. Jedenfalls haben wir beide sehr virl wasser aus den Poren gedrückt heute. Dass ich gestern Abend zusammen mit meienr Frau noch auf einer Geburtstagsparty eingeladen waren und erst so gegen 2:30 einschliefen, hat auch nicht gerade zum optimalen Laufgefühl heute Morgen beigetragen. Aber es war wirklich wunderschön gestern Abend. Ein Freund und Kegelbruder wurde 50 und natürlich wurden jede Menge Sketche/Gedichte/Lieder zum Besten gegeben.

Die 18,8 km legten wir im 6er Schnitt zurück,was hautsächlich auf die schweren Anstiege im zweiten Teil der Strecke zurückzuführen ist. Heute waren es 300 Höhenmeter, nächsten Sonntag  werden es 660 !

2.9.07 13:58


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Nachtrag für heute

Habt ihr diesen Lauf von Daniel Unger gesehen ?? Er wurde soeben Weltmeister im Triathlon auf der olympischen Distanz ! Sowas geniales,spannendes habe ich glaube ich beim Triathlon noch nicht gesehen. Dieser Kampfgeist, wenn man ca 400m vorm Ziel noch 15 m hinten liegt und dann Gomez noch einholt und mit 4 Sekunden Vorsprung Weltmeister wird. Wahnsinn und Gänsehautfeeling bei der ganzen Familie !

Anbei noch 2 Bilder von unserem. "etwas" langsameren Lauf heute ,die Hans aufgenommen hat : Ist es nicht eine herrliche Gegend ? Wenn auch etwas hügelig .

2.9.07 17:19


Jeden Tag eine gute Tat -oder ich helfe gerne älteren Menschen

Nun bin ich ja von Natur aus ein liebenswerter, bescheidener Mensch. Gerne helfe ich anderen über die Straße (aber nicht übern Jordan) oder wie in diesem speziellen Fall, wenn die Augen und die zittrigen Hände nicht mehr so richtig wollen. Seit Tagen nun versucht nun schon Jürgen eine Rechtfertigung zu schreiben und diese hier reinzusetzen. Jürgen wer , fragt ihr ? Nun es ist der dessen Schrank ich letzte Woche fotografiert habe. Ich meine dieses etwas überfüllte, 25000 kcal. Fach (siehe  Blogeintrag weiter unten)

Nun ist er nicht mehr der jüngste, und da hat man doch das eine oder ander Problemchen. Ihr wisst ja was ich meine. Wie gesagt hat er schon mehrfach probiert einen Kommentar hier reinzustzten, bisher ohne Erfolg. Heute konnte ich seine Verzweiflung nicht mehr ertragen, so geknickt war er. Warum konnte jeder, wirklich jeder einen Kommentar reinschreiben, nur er nicht. Gibt es eine Altersgrenze ? (nach oben )

Nun ja egal, ich nehme es auf mich und kopiere seine Antwort einfach mal hier rein. Ich überlege noch ob ich die Schrift größer wählen soll damit er es auch lesen kann.

Nun muss ich mich doch auch einmal zu Wort melden. Zuerst möchte ich mich für die Unordnung in meinem Schrank entschuldigen. So ein durcheinander ist normalerweise überhaupt nicht meine Art, aber es lag einfach daran, dass die Vorräte langsam zur Neige gingen und man mit so wenigen Sachen keine gescheiten Türmchen bauen kann. Richtig geschockt war ich aber von Martins Aussage mit den 800 gr. Schokolade. Sollte wirklich die lebensnotwendige Marke von 1 kg Schokolade unterschritten sein und ich habe es nicht bemerkt? Ich muss dazu sagen, diese für mich erschreckende Nachricht habe ich abends vor dem heimischen PC gelesen und ich war drauf und dran noch einmal in die Firma zu fahren um nachzuschauen. Im nachhinein, wäre es besser gewesen, wenn ich es gemacht hätte. Denn in der darauf folgenden Nacht wurde ich von Alpträumen geplagt, dass der kleine Hunger kommt und mein Schrankfach so gut wie leer ist, es war furchtbar. Am nächsten morgen, bin ich auf den Weg zur Arbeit, natürlich erst noch Tanken gefahren. Es gingen zwar nur für 10,- € Sprit rein, aber wenn man schon an der Tankstelle ist, kann man ja auch gleich drei oder vier Tafeln Schokolade mitnehmen, natürlich nur für den Notfall. Nach diesem cleveren Schachzug, bemerkte ich, als ich in das Auto einstieg, wie sich meine Puls langsam wieder normalisierte. Ihr kennt das Gefühl alle, so wie wenn man nach einer schönen Trainingseinheit zurück ist und sich der Körper langsam wieder entspannt und zur Ruhe kommt. In der Firma angekommen, war der erste Weg natürlich an mein Schrank. Sollte ich wirklich so unachtsam gewesen sein und meine magische Grenze unterschritten haben? Ich machte die Tür auf, zählte nach und war erleichtert, es waren tatsächlich noch 1200 gr. da. Die unruhige Nacht war also unbegründet, aber so kenne ich Martin, mit den Gefühlen anderer Leute einfach so leichtfertig zu spielen. Damit nun aber kein falscher Eindruck entsteht, so eine Naschkatze bin ich nun auch wieder nicht. Ich halte es schon zwei oder drei Stunden ohne Süßigkeiten aus, aber dann kann es sein, dass ich auch mal eine ganze Tafel Schokolade auf einmal brauche. ( Übrigens, wenn ich von Tafel spreche meine ich natürlich die 300 gr. Tafel und nicht so ein 100 gr. Riegel) Zum Schluss noch ein Tipp für dich Martin, wenn du vom Essen zunimmst, bedeutet dies nur, dass du zu wenig Bewegung hast. Man muss nur mehr Kalorien verbrenn als man in sich rein stopft. 

So weit so gut. Ich halte es übrigens für ein Gerücht, dass er es zwei oder drei Stunden ohne "Gschnääks" (Süßigkeiten) aushält, aber ich kenne ihn auch erst knapp 12 Jahre.

Falls er mal keinen Bandscheibenvorfall, Bänderiss im Oberschenkel, in der Wade, oder eine Fischvergiftung hat, bewegt er sich auch regelmäßig. Also eher selten. Tut er es dann doch, dann meist nur mit einem Gestell ähh Fahrrad oder treibend im Wasser . Ich denke er hat dann auch keine Getränke dabei sondern so 5 Tafeln Schokolade.

Ps.: Jürgen, man verbraucht wirklich keine Kalorien und es zählt nicht als Training  wenn du eine Tafel Ritter Sport isst 

4.9.07 18:24


Vernunft ist langweilig -Verrückt sein macht Spaß!

So ziemlich nach jedem Plan den ich kenne , sollte man eigentlich so 3-4 Tage vorm Marathon, nur noch ein bisschen joggen und sich nicht mehr anstrengen. Aber nach Plan zu leben ist langweilig!

Also traf ich mich mit Hans und fuhren zum Startpunkt an die Fumbach. Von dort aus sind es noch dreihundert Meter bevor der erste richtige Anstieg am Sonntag beim Marathon kommt. Natürlich, vernünftig wie wir nun einmal sind, liefen wir den hoch. Langsam ? Na ja sagen wir mal nicht volle Power. Oben waren wir nach 17 Minuten. Mmmh war eigentlich ganz leicht. Ok der Anstieg kommt erst nach ca 22km aber er ist zu schaffen. Also wohin jetzt ? Da war doch der zweite fiese Anstieg bei km 33 von Rodalben aus hoch zum Sommerwald  Nun auf dem Sommerwald waren wir schon also liefen wir ihn erst mal runter. Und was machten wir unten? Richtig ! Wir drehten wieder um und liefen ihn hoch. Langsam ? Ja so vernünftig sind wir nun auch wieder nicht. Nee wir leifen eigentlich ganz flott. Aber es lief wie am Schnürchen. Keine Probleme wir machten sogar noch Witze unterwegs.

Nun waren wir wieder am Sommerwald. Also mussten wie wieder runter um ans Auto zu kommen. Macht aber auch Laune! Unten angekommen waren schon wir fertig für heute!

Wir liefen auch brav nur  8,6 km, nun ja allerdings hatten wir 200 HM zu bewältigen, aber dafür hatten wir auch 200Hm wieder abwärts. Ich glaube dann zählen sie nicht!  Schnitt war bei 6.02min /km.

Das war bestimmt nicht Training nach Plan, aber verdammt noch mal, es hat Spaß gemacht und laufen ohne Spaß möchte ich nicht haben! Vernünftig kann ich noch lange genug sein.

Profil von heute : 

5.9.07 20:42


Die Nummer 1

Gestern habe ich meine Startunterlagen abgeholt. Es war zwar geplant, dass die Nummern so vergeben werden wie die Anmeldungen eingehen, aber der Erste des letzten Jahres bekommt normalerweise die Nummer 1. Nun ist der aber bei den Deutschen Meisterschaften und daher war sie frei, die Nummer Eins. Und wer hat sich als erster angemeldet? Richtig, ich war es und somit habe ich die Ehre mit der Nummer 1 zu starten. Das werde ich wohl nie mehr im Leben erreichen. Ich stelle mir jetzt schon die Gesichter morgen vor, wenn sie mich sehen, viel zu schwer für einen Läufer und dann die Startnummer! Der soll so schnell gelaufen sein? Der ??? Wird bestimmt lustig!

 

Ansonsten habe ich mir heuet den Bambinilauf angeschaut der zwar „nur“1,7 km lang war aber nicht leicht war. Zuerst den berg runter und nach der Wende wieder den Berg hoch und wieder in die Halle rein. Am besten war ein gerade mal 5 (!) Jahre altes Mädchen die die Strecke bewältigt hat und zwar als letzte aber dafür mit einem strahlenden Gesicht begleitet einem Riesenapplaus in die Halle lief ! Ich gestehe, da wurden mir die Augen schon etwas feucht.

Auch ich lief/joggte heute noch ein bisschen, so um die 8km, aber sehr gemütlich und ohne Berg. Die letzten 5 km begleitet mich dann noch Pia, bei der es heute wirklich gut lief.

Über den Tag verteilt werde ich meine spezielle Marathon-Vorbereitungsspeise „Milchreis mit Zimt und Zucker „ zu mir nehmen, was mir aber überhaupt keine Probleme macht, esse ich das Zeug doch sehr gerne und so 3 Beutel Reis sind locker zu schaffen.

Nervös bin ich eigentlich gar nicht. Zum ersten kenne ich die Strecke nun wirklich und zweitens laufe ich nicht um eine Bestzeit, wobei eine Zeit unter 4 Stunden doch schön wäre. Ich lass es auf mich zukommen und werde den Lauf hoffentlich genießen. Der eine oder andere wird ja an der Strecke stehen (Natürlich Pia, aber auch meine Schwiegereltern, sowie Simone aus KL, ) und mich hoffentlich anfeuern. Man darf mir auch in den Hintern treten, falls ich mal gehe. Falls auch Jürgen an der Strecke steht, brauche ich da keine Angst zu haben. Erstens ist er zu langsam und zweitens habe ich immer eine Tafel Schokolade dabei. Die lasse ich dann fallen und schon ist er abgelenkt.

8.9.07 17:15


Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt –oder - wie läuft man die restlichen 10km mit Krämpfen

 

Herrliches Laufwetter erwartete uns am Start. Nicht zu warm, die Sonne blieb artig hinter den Wolken. Die Stimmung war ausgelassen. Ab und zu erhaschte ich neugierige Blicke die auf meine Startnummer 1 schauten. Der soll so schnell sein ? Der ? Ich habe ja nun nicht die optimale Läuferfigur, bin viel zu schwer (79 kg bei 1,80). Ich habe das dann aber gleich aufgeklärt. Der Vorjahressieger verzichtete auf einen Start hier, da er was Besseres vorhatte. Er wurde Gestern Vize-Weltmeister im 100km Lauf in der AK45. Zeit so irgendwas mit 7:2X. (Ok dafür sie seine Absage entschuldbar !) Er hatte letztes Jahr mit 2:52 locker gewonnen. Und ich...war der erste der sich angemeldet hatte .So war das.

Der Start erfolgte und die ersten Kilometer ging es bergab. Schön zum Einlaufen. Das Tempo war dementsprechend hoch. So um 4:50. Nach einem Flachstück ging es dann zum ersten Mal in den Wald. Ist doch ganz was anderes. Ich liebe es einfach. Jedenfalls zu diesem Zeitpunkt noch. So nach5 km kam dann der erste Anstieg, welcher keinerlei Probleme bereitete. Zu oft war ich ihn in den letzten Monaten schon hoch gelaufen ! Das Tempo war immer noch hoch, denn oben ging es gleich in ein flacheres Stück über und dann endlich wieder bergab. Das letzte Stück ist aber sehr schwer zu laufen sehr steil und sehr uneben. Aber alles ging gut, keiner hat sich den Haxen gebrochen und die erste Versorgungsstelle/ Wechselpunkt kam. Hier waren auch viele Zuschauer, denn es war am Beckenhof, ein großer Biergarten der eigentlich immer gut besucht ist. Hier teilten sich die Marathonläufer von den HM –Läufern .Ich trank einen Schluck und es ging auf die Ariusschleife. Unterwegs ein kurzes Gespräch mit einem etwas älteren Herrn (Jg44) der erst vor 3 Jahren angefangen hatte zu laufe, Respekt! Die ersten 10 Kilometer waren erreicht. Ich schaute auf die Uhr und ich erschrak: 48:20??

Trotz des Anstiegs? Viel zu schnell ! Aber auf der anderen Seite, ich fühlte mich gut. Daher hielt ich mein Tempo zwischen 4:52 und 4:56/km. Die 12 km Marke erreichte ich in 58:36 und mir ging es so richtig gut! Wir kamen wieder am Beckenhof vorbei und ich drosselte mein Tempo ein wenig, denn es waren ja noch einige Steigungen vor mir. Die nächsten Kilometer verliefen ereignislos. Hm Marke in 1:44: irgendwas- völlig in Ordnung. .Aber ich spürte zum ersten Mal ein Drücken im Oberschenkel, welches aber wieder verschwand. Dann kam der zweite, viel schwerere Anstieg. Im Training konnte ich den locker hoch laufen im Schnitt unter 6 Minuten/km. Aber hier begann schon mein Fiasko. Beide Oberschenkel wurden langsam Höhenmeter um Höhenmeter fester, fühlten sich an wie Stein. Der Geist forderte doch die Beine hörten nicht.

Von der Luft her hatte ich keine Probleme aber die Oberschenkel wurden immer fester. Keine Chance mehr zu laufen, ich musste gehen. Welche Blamage ! Ich fluchte (innerlich) versuchte zu laufen –sofort wieder Krampf. Seit meinem ersten Marathon 2005 hatte ich nie mehr Krämpfe und nun heute das. Ich hätte vorgewarnt sein müssen, hatte ich doch die ganze Woche schon nachts immer den Ansatz zum Wadenkrampf. Auch das hatte ich schon Jahre nicht mehr. Natürlich nehme ich Magnesium zu mir, aber heute hat es nichts genutzt.

Als es dann flacher wurde konnte ich zum Glück wieder laufen. Auch der nächste kleinere Anstieg lief wieder gut und ich schöpfte neuen Mut.

Es ging abwärts. Es folgte die Runde nach Rodalben und wieder hoch. Leicht abfallend oder eben, mal mit kleinen Anstiegen, aber schön zu laufen. Normalerweise. Nach der Ankunft im Tal nämlich folgte Teil 2 des Dramas. Kam auch nur eine winzige Steigung hatte ich wieder ein Gefühl in den Oberschenkeln als ob einer ne Schraubzwinge langsam zudreht. Du weißt du kannst machen was du willst- gleich wirst du gehen. Wenigstens bis km 30 konnte ich noch das Tempo halten. 2:38 oder 5:10/km .

Aber damit war es vorbei. Ich lief nur noch mit 5:30 auf dem ebenen. Ging es bergauf- drosselte ich bis zum Walkertempo oder ging.

Dann kam er. Der Anstieg den ich die Woche so prima hoch laufen konnte, als ob keiner da wäre. Ich wusste was jetzt kommt. Laufen-gehen-trippeln-gehen-fluchen,  immer mehr Läufer zogen an mir vorbei. Normalerweise überhole ich die anderen am Berg und heute konnte ich vor Schmerzen fast nicht mehr klar denken. Aufgeben ! Dieser Gedanke setzte sich langsam fest. Warum das alles ? Zum Glück kam mir in den Sinn, dass ich schließlich für Spenden lauf und jeder Kilometer einiges an Geld bringt für das Kinderkrankenhaus. Das hielt mich davon ab, einfach stehen zu bleiben. Owohl es so gut getan hätte. Einfach hinlegen, Augen zu und dann abschalten .An ein vernünftiges Laufen war nicht mehr zu denken. Ich versuchte  mit durchgedrückten Knien weiter zu laufen. Sah lächerlich aus und funktionierte nicht. Also wieder gehen. Endlich kam ein flacheres Stück und eine Versorgungsstelle. Ich blieb stehen, wohl wissend dass es noch einiges an Höhenmeter bedurfte um ins Ziel zu kommen. Ich dehnte zum hundertsten Mal wohl die Oberschenkel, trank Cola, Schorle, Isostar. Wasser alles zusammen- egal vielleicht hilft es. Es half nicht. Noch 5 Kilometer. Wenigstens unter 4 Stunden wollte ich ankommen. Auf dem ebenen konnte ich wieder laufen. Da kam ein weiterer von Krämpfen geschüttelter Läufer von hinten. Er konnte aber noch laufen, denn es waren seine Waden die Probleme bereiteten . Ich schloss mich ihm an und beide humpelten, liefen dann wieder, humpeln in Richtung Ziel. Bei km 41,5 ging es dann noch einmal hoch. Ich sage meinem Versehrten Kameraden, dass ich gehen müsse und er soll alleine weiter laufen.

Natürlich stand an dieser Stelle der Fotograf ! Auf der ganzen Strecke kein Mensch zu sehen der Fotos machte, aber hier 200m vor dem Ziel, am Berg wenn jeder die letzten Reserven mobilisieret (na ja die ersten liefen locker hoch) da stand er nun ! Also wenigstens so tun als ob man laufen würde- und es funktionierte. Der Eingang der Halle kam, nur noch kurz ein Stück runter, dann war vorne der Zielbogen zu sehen. Also noch kurz Tempo und durch. Dahinter wartete meine Tochter mit meiner Frau – und- Hans der gerade vom Jungfrauen –Marathon zurückgekommen war. Gerade mal 5 Minuten vorher war er angekommen. Es hat mich sehr gefreut alle zu sehen. Auch Nicole, die heuet ihren ersten HM mit 2:22 absolvierte kam noch um zu gratulieren, während ich nicht fähig war meine Medaille abzuholen. Sie musste mir, am Begrenzungszaun sitzend umgehängt werden. Wieder sehr peinlich ! Die Beine wollten nun überhaupt nicht mehr. Ach ja die Zeit. Mit 3:58:22 (ca.) war ich zwar 4 Minuten schneller als letztes Jahr, aber ohne die Krämpfe wäre eine Zeit um 3:50 locker zu erreichen gewesen. Deshalb konnte ich mich auch nicht richtig freuen.

Nun da ich diesen Bericht schreibe, graut es mir überhaupt noch einmal auf zu stehen. So kaputte Beine hatte ich noch nie.

Übrigens : Als ich mir in der Halle noch 3-5 Becher zu trinken holte kam mir freudenstrahlend die Siegerin der Frauen, Stefanie Fulde, entgegen. Ich fragte wie es bei ihre gelaufen wäre .Sie antwortetet. überhaupt nicht aussehend als ob sie eben einen Marathon mit 660 HM gelaufen wäre : „Och, ich fühlte mich gut ich kam mit 3:17 ins Ziel.“ Wenn man bedenkt, dass sie eigentlich Triathlon betreibt ist das schon sehr beachtlich und deprimierend !

Jetzt werden die Wunden geleckt und gewundert wie viel ich über diesen verkorksten Lauf zu schreiben hatte.

 

9.9.07 19:10


Ich kann wieder gehen ! :-)

So leidlich jedenfalls. Vom Laufen will ich noch gar nicht sprechen. Die Schmerzen im vorderen Oberschenkel (der Muskel der von vorne nach dem inneren Rand der Kniescheibe geht ) sind eigentlich nur noch wie ein Muskelkater. Und der wird bestimmt auch Morgen ganz verschwunden sein.

Die Vorbereitung für den Frankfurt Marathon wird erst so richtig nächste Woche anfangen. Diese Woche werde ich es eher langsam angehen lassen. Vielleicht ein 20iger am Wochenende, aber gemütlich. Die Enttäuschung über den Lauf am Sonntag sitzt immer noch ein bisschen drin. Natürlich sagt man sich auch : „ Hey du  warst immerhin 4 Minuten schneller als letztes Jahr „ und „ es waren viel mehr hinter dir als vor dir „ usw. aber Tatsache ist nun mal ,dass ich mindestens 20 Plätze verschenkt habe. So blieb nur der 74. Platz gesamt  bzw. der 18. Platz in der AK. Gestartet waren, glaube ich ,195 und das Ziel erreichten laut Liste 161 Teilnehmer (Marathon). Es scheinen also 34 Läufer aufgegeben zu haben, was immerhin fast einem Sechstel der  Starter entspricht. Da muss ich noch mal nachfragen, erscheint mir doch ein bisschen viel.

Heute beginne ich ein weiteres Großprojekt. Mein PC wird von Grund auf modernisiert. Für die Fachleute : Bisher hatte ich einen AMD64 3800+ mit 1 GB DDR 400 RAM . Dieser reichte aber absolut nicht mehr für die modernen Spiele die einfach unheimlich Hardware fordernd sind. Speziell Gothic 3, ein Rollenspiel, dass in einer Welt ähnlich „Herr der Ringe „ spielt und mich stundenlang fesseln kann (könnte) ist fast unspielbar.

So verkaufte ich meine alten Komponenten in ebay und bekomme nun heute meine neuen Teile : Intel 6750 DualCore und 2 GB DDR 800 RAM  sowie natürlich einem neuen Mainboard von Gigabyte mit dem neuesten P35 Chipsatz.

Insgesamt wird wohl der Aus und Einbau der Teile bestimmt so um die 2 Stunden dauern und wenn alles gut geht noch mal 2 Stunden bis alles wieder installiert ist. Falls nicht....hmm dann kann es dann länger dauern. Hört ihr also die nächsten Tage nichts von mir, wisst ihr Bescheid. Ich fluche dann irgendwo im PC- Gehäuse rum, versuche Treiber zu installieren oder Hardwarekonflikte zu lösen.

Ach wie einfach ist da Laufen dagegen !

12.9.07 16:43


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