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Kreuzfahrt Südsee

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Von der Polizei gestellt – oder Einsatz in Kaiserslautern

Ihr kennt doch alle aus amerikanischen Filmen die Szene wo einer in seinem Auto von der Polizei angehalten wird. Meistens sind es ja Schwerverbrecher im Film, Dealer, Mafiakiller oder sonst was in der Art. Was das mit mir zu tun hat? Na dann lest mal weiter:

Donnerstagabend hatte ich einen Termin in Kaiserslautern. Wollte mich dort mit weiteren ehrenamtlichen Mitarbeitern der TK (Techniker Krankenkasse) treffen. Infoabend und gemütliches Zusammensein. Nun ist die Zweigstelle dort nur schwer zu erreichen, deshalb fuhr ich mit Navi. Hat auch geklappt, allerdings fuhr ich mitten in der Altstadt in eine Einbahnstrasse, eher eine Gasse. Prompt kam mir einer entgegen und „klärte“ mich lauthals auf.  Ich entschuldigte mich brav und fuhr die nächste Möglichkeit nutzend, raus. War keine so gute Idee. Denn die nächste Möglichkeit war eine Hauptraße. Abend um 18.00 Uhr natürlich mit viel Verkehr. Aber ich konnte raus fahren. Dann begann es, das Theaterstück:  Kaiserslautern Vice oder Schwerverbrecherjagt in K-Town  (anders Wort für Kaiserslautern.)
  1. Akt:  Ich fuhr gerade in die Eisenbahnstraße (eine breite Hauptstraße) , da konnte ich noch gegenüber ein blau-weißes Auto erkennen mit 2 Unfiformträgern, passend zum Auto gekleidet.. Mist dachte ich, ausgerechnet jetzt fahr ich da raus !
  2. Akt: Ich schaute in den Rückspiegel, und –natürlich blinkte es munter hinter mir in blau und weis. Das kann doch gar nicht war sein!!
  3. Akt: Lautsprecherdurchsage und zwar so laut, dass alle Fußgänger den Kopf drehten und abends um 18.00 vor dem C&A sind viele unterwegs. „Das war eine Einbahnstraße! Fahren sie rechts ran!“ Kannte mich hier jemand? Na hoffentlich nicht, denn ich war jetzt der Hauptdarsteller im Film!
  4. Akt : rechts standen überall Autos, so blinkte ich rechts, fuhr sehr langsam und suchte ein Lücke zum Anhalten. Aber Starsky und Hutch war das wohl zu langsam. Deshalb die nächste Lautsprecherdurchsage- äh -- Anschiss:  „Wir sagen es nicht noch einmal, fahren sie sofort rechts ran! “ Ich glaube die ersten Fenster wurden geöffnet, einige Passanten suchten Deckung
  5. Akt: Ich hielt an. Mitten  in der Hauptstrasse, mitten in der Rushhour.  Die Polizei hielt hinter mir an. Ein heller Flutlichtstrahler wurde auf mich gerichtet. Sollte ich aussteigen. die Hände aufs Dach legen ? Oder gleich hinlegen mit dem Gesicht anch unten ? Nein ich übertreibe nicht, es war genau so! Was sieht man immer in Filmen? Ach ja, sitzen bleiben und Hände ruhig halten. John Wayne stieg aus, sein Partner mit der kalten Schnauze ebenso. Sie wussten, sie hatten mich ! Sämtliche Gesichter sahen zu mir, ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube die ersten Passanten holten ein Seil und banden eine Art Schleife. Ob sie wirklich „Hängt ihn auf „ riefen weiß ich nicht mehr sooo genau.
  6. Akt : Der Herr Wachtmeister fragte ob ich die Einbahnstrasse gesehen hätte. Komischerweise, war ich immer noch ganz ruhig und antwortete: Ja schon, aber zu spät und es war nur eine kleine Nebenstraße und stockdunkel. Darauf der andere : „Bitte Führerschein und Fahrzeugschein“  Beides hatte ich dabei und übergab sie Inspektor Columbo. Er verschwand damit. Ich sagte noch, dass ich meinem Tom-Tom blind gefolgt bin und deshalb nicht aufgepasst hatte, was er mit „Ach so – Navischeiß! Kommentierte. Er sah so zurück, begutachtete den kleinen Aufkleber vom Strongmanrun –Aufkleber. Auf der hinteren Seitenscheibe und- war merklich freundlicher. Fragte nach meinem Beruf und klärte mich über die Verkehrslage auf. Der andere kam ebenfalls wieder zurück, übergab mir die Papiere sagte noch : „Verwarnen muss ich sie ja nicht, sie sind ja schon genug per Lautsprecher angeschissen worden“ worauf ich antwortete : Och muss man auch mal im Leben mitgemacht haben und wenn sie schon mal da sind, könnten sie mir erklären wie ich zur TK komme ? Der nette Kommissar Rex erklärte mir ausführlich den Weg, verabschiedete sich und ich fuhr los. Also den Aufkleber werde ich nicht mehr entfernen, wenn er so wirkt :-)
  7. Finale :  Als ich zur Gesprächsrunde kam, entschuldigte ich mich und sagte ich bin durch die Polizei kurz aufgehalten worden. Einer fragte nach und ich berichtete kurz, Darauf dieser aufgeregt: Ach du warst das ! ich dachte schon sie hätten einen Drogendealer hoch genommen! Ich wollte noch hin, aber ich war spät dran. !  Es war die Einleitung zu einem längeren lustigen Abend.

Epilog : Die beiden Beamten waren wirklich jederzeit korrekt und eigentlich nett, jedenfalls wenn sie das Megaphon aus hatten, aber ein wenig übertrieben fand ich die Aktion schon, aber ich habe auch viel lachen müssen. Und – ich habe an dem Abend beim Essen im Lokal, den ersten Menschen (außer mir) kennen gelernt, der keinen Salat ist also weder Kraut- noch Gurken- noch Tomaten noch sonst was – Salat, also solange es nicht Nudelsalat und Wurstsalat ist. Und ich dachte schon, ich alleine hätte diese Macke. Auch er hatte noch nie ein Blatt probiert und hörte wie ich oft den Satz: Probier doch mal, er ist doch sooo gesund. Jetzt sind wir also schon 2 auf dieser Welt. Da hat sich der Abend doch rentiert!

Ps. Ein andere am Tisch, konnte absolut nichts Grünes essen, kein Blattsalat, keine Erbsen kein grünes Gemüse. Ansonsten aber alles. Und ich dachte schon, ich wäre seltsam.

Ps 2 : Ich musste in einer Tiefgarage parken. Als ich dann bezahlen wollte, hatte ich nur einen 20  € Schein, den natürlich der Automat nicht wollte. Egal wie oft ich es probierte. Ich schaute kurz zur Ausfahrt - und da war jede Menge Platz neben der Schranke. Evtl. extra abends für die "Spätausfahrer", jedenfall passte mein Auto prima durch. Also, wenn ihr bald nicht mehr von mir hört, besucht mich mal im Knast in der Einzelzelle, denn sowas wiegt bestimmt noch mehr als " verkehrt aus der Einbahnstrasse ausfahren"

15.11.08 17:26


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Motivation wo bist du?

Seid Ihr auch so müde? Ich meine so schlapp, ständig am Gähnen, keine Kraft für gar nichts?

Also mir jedenfalls geht es im Moment so. Obwohl ich relativ früh im Bett bin (vor 24.00 Uhr) werde ich nur sehr schwer wach. Und anschließend geht es auch nicht besser. Vielleicht liegt es am Wetter, denn einige Kollegen und auch Pia geht es ähnlich. Und da soll man laufen? Wo es doch so schön kuschelig zu Hause ist. Wo man doch den neuesten Indiana Johns- Film liegen hat. Wo eine Couch wartet. Hmm also Hans anrufen! Aber Hans hatte keine Zeit. Bestimmt auch zu müde.

Ich hatte ja meine Laufklamotten dabei um gleich nach der Arbeit zu laufen, aber "leider" musste ich Alisha ins Training fahren. So what ?

Warten auf Pia um mit ihr noch laufen zu gehen. Aber sie arbeitet bis 18.00 Uh und ich werde immer müder. Erst mal was essen.

18:48- Pia kommt heim. Müde, erschöpft. Fragt mich : „Willst du wirklich noch laufen gehen?“ Hat selbst auch kein rechte Lust. Aber irgendwie ringen wir uns zu einem „JA“ durch.

Mollig angezogen gehen wir raus. Ist gar nicht so kalt. Ist gar nicht so dunkel. Häh ? Ach so die große Lampe leuchtet für uns!  Ein herrlicher Vollmond leuchtet uns den Weg aus.  Und auf einmal kommt sie aus der Ecke: Die Motivation! Wir laufen, quatschen, schauen uns die beleuchteten Fenster im Dorf an, vergessen dass wir vor kurzem noch schlapp waren und Ruck-Zuck sind wir nach 6 lockeren Kilometern wieder zu Hause

So richtig sauwohl fühlen wir uns. Erstens, dass wir uns aufgerafft haben und zweitens, weil es richtig schön war heute Abend.

Und jetzt, nach dem Duschen, sitzt es sich noch besser auf der Couch.  Und Indiana darf wieder seine Peitsche schwingen.

 


 

12.11.08 20:42


Pizza Calzone, Teufelsberg, PC Probleme und Renovieren die zweite

Ich hab mich ja nun schon ein paar Tage nicht gemeldet, was aber nicht heißt, dass ich faul war. Nein im Gegenteil, Zeit zum Ausruhen ist im Moment Mangelware. Z.B am Freitag. Um 16.00 Uhr aus der Firma , um 17.00 Uhr Termin in Kaiserslautern (35 km) bei Atelco, dem Computerfritzen meines Vertrauen. Ich wollte nämlich den alten PC meiner Tochter für meinen Schwiegervater herrichten. Anders Board rein, alles wieder zusammen bauen und schnell XP drauf. Dachte ich. Denn jedes Mal beim Aufspielen von Windows, blieb der Kasten hängen, ohne Fehlermeldung, einfach so. Nun habe ich bestimmt schon 15 PC zusammengebaut, aber so was war mir neu. Deshalb die Fahrt zu Atelco. Um es kurz zu machen: Nach 2 Stunden Fehlersuche, hatte ein zweiter Mitarbeiter die rettende Idee nachdem schon alle Komponenten untersucht worden waren. Wir untersuchten den Prozessor noch mal ganz genau- und siehe da- der hatte einen Defekt. So kaufte ich nun doch einen neuen für Pias Vater. D.h. ich wollte, denn an der Kasse stellte ich fest, dass ich meinen Geldbeutel zu Hause vergessen hatte.

Zu Hause angekommen bemerkte ich ein leichtes Hungergefühl, hatte ich doch bisher wenig gegessen. Kein Problem- Pizzaboden raus, Salami und Ananas drauf Käse drüber- doch was war das- Irgendwie war die Pizza etwas blass. Man ahnt es schon, ich hatte die Soße vergessen. Oh Mann, im wahrsten Sinne des Wortes. Aber Pia hatte die rettende Idee : Pizza Calzone! Also Soße drüber, Teig zusammen gefaltet, ab in den Ofen und sie hat super gemundet!

Ich hatte ja am Samstag frei deshalb fuhren wir morgens gleich wieder nach Kaiserslautern, PC gekauft (übrigens die ganze Untersuchung hat nichts gekostet!!) und dabei gleich mit Pia noch Deko für unser neues Wohnzimmermöbel ausgesucht.

So waren wir gegen 13:30 zurück, kurz was gefuttert und um 14.00 Uhr traf ich mich mit Hans zu unserem ersten längeren Lauf seit langem. Er hatte ein neue Strecke ausgesucht, was mich doch skeptisch stimmte, denn ich habe so meine Erinnerungen. Aber, die Strecke war klasse.

Nicht leicht aber schön.

Von seinem Geschäft liefen wir los, quer durch Pirmasens, an meiner Firma vorbei, bergab nach Niedersimten und durch das Gersbachtal. Dort begann der schönste Teil der Strecke, wenn auch der schwerste. Zuerst an einem malerischen kleinen Teich vorbei,

Leider war der Steg "etwas" wackelig und morsch, so blieb ich leiber in der Hocke

danach ging es über die Teufelsfelsen steil bergauf. Und wieder bin ich tief beeindruckt welche herrliche Landschaft wir hier haben.

Tiefe Einschnitte, ein kleiner Wasserfall, markante Felsen und immer wieder über kleine Holzstege und Bücken bergauf. Leider kommt das auf den Bildern nicht rüber, aber in natura ist das wirklich beeindruckend. Oben angekommen war der Rest eigentlich leicht, auch wenn ich meine fehlenden Kilometer in den letzten 2 Wochen doch schmerzlich bemerkte. So brauchten wir für die 18km doch 1:45 Stunden.

Heute Morgen nun, gar nicht faul, ging es mit Pia laufen. Das Wetter war noch gut, nur leichter Nieselregen ab und zu. Wir  liefen etwas über 9km, was Angesichts der Tatsache, dass sie erstens gestern eine Stunde Spinning hatte und dass dies ihr erster Lauf seit einer Woche war, beachtlich ist.

Ich glaube so langsam kommen wir wieder in Tritt.  Aber natürlich war dann noch kein Couching angesagt. TV- Gerät umstellen, neu verkabeln, mal wieder Deko suchen (verkaufsoffener Sonntag) , PC beim Schwiegervater installieren, Kurzeinweisung, alte Verträge für ihn kündigen, neue, günstigere abschließen und jetzt um 22.00 Uhr endlich Ruhe.

Allerdings bin ich nun fast reif für das Land der Träume

9.11.08 22:29


Verrückte Welt

In einem Vorort von Pirmasens in dem ich 7 Jahre wohnte, ist ein Pferd erschossen worden. Mitten auf der Weide. Kommentar eines Sprechers der Jagdaufsicht:

 

„Pferde können leicht mit Wildschweinen verwechselt werden, da sie ähnliche Geräusche machen“

Ich enthalte mich hier eines weiteren Kommentars, da die Situation schon makaber genug ist. Na ja fast. Nur ein Wort, oder zwei. Muss ich nun aufpassen wenn ich durch den Wald laufe und etwas angestrengt schnaufe? Und was passiert in den lauen Sommermonaten wo sich vielleicht das eine oder andere Pärchen mal im Wald, sagen wir mal, etwas heftiger atmen, vielleicht weil es so warm ist? Muss man dann immer gleich mit einem Blattschuss rechnen?

 

Der Pabst lässt ausbilden. So weit so gut. Ist ja schön  wenn man einen Ausbildungsplatz bekommt. Und bei der Kirche gibt es ja relativ sichere Jobs. Nur der Chef geht auf keine Tarifverhandlungen ein. Ach so, was er ausbildet? Nun es ist ein Beruf der eigentlich nur in der katholischen Kirche Verwendung findet. Aber das schon seit langem. Er war fast ausgestorben, aber nun hat unser Pabst erkannt, dass dieser Beruf wichtiger denn je ist und lässt. Es handelt sich um den ehrbaren Beruf des Exorzisten. Nein, kein Scherz. Der Pontifex lässt 3000, in Worten dreitausend, Exorzisten ausbilden um dem Bösen der Welt den Garaus zu machen. Was ist denn schon dagegen das Problem der Überbevölkerung, oder der Armut in vielen Ländern der Welt! Das Böse muss an der Wurzel bekämpft werden und da ist so eine Teufelsaustreibung immer noch erste Wahl.

 

Eine Schweizer Bank nahm eine stattliche Hilfe von 50.000.000.000 Franken in Anspruch. Also sozusagen eine Hilfe durch die Steuerzahler. Und was macht die Bank nun mit dem Geld? Sie zahlt als erstes seinen Managern einen zweistelligen Millionenbetrag als Provision, für ihre gute Arbeit.

 

Und da halten mich Leute für Verrückt wenn ich sage, nun mal endlich weiter als 42,195 Kilometer zu laufen.

 

Ach ja, bevor ich es vergesse. In einigen Staaten der USA haben Christliche Fundamentalisten durchgesetzt, dass die Darwinsche Evolutionstheorie nicht mehr in der Schule verbreitet werden darf. Es gilt nur noch: Gott erschuf die Welt in 7 Tagen. Alle Skelette, Funde aus der Vorzeit sind Fälschungen oder falsch datiert.

Dazu fällt mir aber nun wirklich nichts mehr ein.

4.11.08 20:18


Verschoben

Leider mussten wir Pias ersten Wettkampf verschieben. Zu sehr hatten sie die letzten 2 Tage mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, so dass wir gestern Abend entschieden heute nicht zu laufen. Wäre sie gelaufen und es wäre ihr wieder schlechter gegangen, hätte sie womöglich die Lust am Laufe verloren und das wollte ich auf kein Fall. Jetzt steht nun ihr geplanter zweiter Wettkampf an erster Stelle. Sie wird am 14. Dezember den 10km Lauf in der Winterlaufserie Rheinzabern mitlaufen. Für mich ist das die besser Entscheidung, denn sie läuft eigentlich in jedem Training über 7-8 km auch wenn wir Fahrtspiele einstreuen. Und nachdem sie schon 15km gelaufen ist, denke ich die 10 km sind richtig für sie. Ob sie dann noch die 15km und 20 km Wettkämpfe mitmacht (  11.01.2009 und 8.02.2009) , steht in den Sternen. Aber bis dahin ist ja auch noch genügend Zeit. Wir wissen, dass ihr uns die Daumen gedrückt habt, aber die Gesundheit und damit auch die Freude am Laufen gehen vor.

Heute nun habe ich, wie schon gestern Abend 4 Stunden Teile des neuen Wohnzimmerschrankes aufgebaut. Es handelt sich um so einen neuen, der aus einzelnen Elementen besteht. Hier ein Schrank, dort ein Regal, dann wieder niedriger Schrank mit TV- platz, dann eine Vitrine usw.

Mann das ist ja anstrengender als einen Berg hoch zu laufen. Es sind 5 Pakete und leider ist nicht ein Schrank/Element pro Paket verpackt sondern alles ist kreuz und quer verteilt. Da kommt Freude auf, wenn man noch ein Brett braucht und dies nun im 5. Paket endlich findet. Aber ich habe viel Hilfe von Alisha, die einen Schrank komplett aufgebaut und bei den anderen viel geholfen hat.

Heut werden wir wohl noch fertig, aber zuerst gehen wir nachher mal gut Essen. Das haben wir und verdient.

1.11.08 16:07


Montags-blues ? Nein heute nicht!

 

Das Wetter ist megamies. Regen von allen Seiten und der Tag hat sich auch schon früh verabschiedet. Ich hasse die Umstellung auf Winterzeit, von mir aus könnte die Sommerzeit beibehalten werden. Wie soll man denn da noch zum Laufen kommen? Gerade ist es 18.00 Uhr und schon ist es dunkel.

Auf der anderen Seite steht nun auch mal nicht ein Marathon an, d.h. mal nicht laufen nach Plan, sondern nach Lust und Laune. Obwohl, dass mit dem Plan kriege ich irgendwie nicht gebacken. Am Wochenende klappt es ja ganz gut, aber unter der Woche ist es einfach nicht immer leicht seinem Trainingsplan zu folgen. Auch Hans geht es so, unter der Woche arbeitet er ja als Selbstständiger sowieso bis 18.30 und samstags hat er auch geöffnet. So bleibt neben nicht immer genug Zeit übrig. Leider schaffte er bei seinem Start am Sonntag beim Luzernmarathon nicht sein erhoffte Zeit unter 4:00, obwohl die Vorbereitung eigentlich gut war, aber ich glaube wir haben uns unsere Zeiten einfach auf nächstes Jahr gelegt.

Mir selbst geht es heute richtig gut, trotz Wetter. Nichts tut weh, kein Zipperlein ja nicht mal Muskelkater macht sich bemerkbar. War da überhaupt was gestern? Auch Treppen sind kein Problem, ist schon erstaunlich wenn ich daran denke wie ich nach meinem letzten Marathon gelitten habe.

Der Lehrgang ist ja nun auch vorbei und nun habe ich heute mit dem Programmieren und Konstruieren begonnen. Es ist erstaunlich wie schnell die Zeit dabei vergeht, ruck-zuck ist es schon Mittagspause und kurz darauf kündigt sich schon der Feierabend an. Von mir aus könnte es so jeden Tag gehen.

Und abends dann kommt die Zeit, des vor dem Kamin lümmelns, des lesen in einem spannenden Buch, der Erholung, des Einfach mal faul seins.

Na ja bis auf das kommende Wochenende. Denn da wird Pia ja ihren ersten Wettkampf bestreiten. Sie wird den 5 Kilometer Lauf in Hockenheim mitmachen. Allerdings findet dieser schon am Samstagmorgen um 9.00 statt, also wieder nichts mit Ausschlafen! Wäre sie lieber den 10km Lauf gelaufen, denn der startet erst um 10:40, da hätten wir ein bisschen länger schlafen können. Aber was soll´s, schlafen wir halt am Sonntag ein bisschen länger.

27.10.08 19:30


Hat nicht gereicht, aber trotzdem zufrieden. Mein 10. Marathon

Ich kann (noch) keinen Marathon laufen nur so zum Spaß. Ich muss immer versuchen das Beste herauszuholen, nur durchkommen zählt nicht. Ein bisschen verschroben, aber so bin ich nun mal. So auch heute am Start. Sehr Schlaf hatte ich hinter mir, der 70. Geburtstag von meiner Mutter, wollte ich nun doch nicht zu früh verlassen und so musste ich mit 4 Stunden Schlaf auskommen. Und vom Essen ganz zu schweigen.

So also stand im am Start, müde aber sonst ok. Letzte Woche bin ich ja nun nicht wirklich viel gelaufen, aber es sollte reichen. Und wie bei jedem Marathon den ich bisher lief, regnete es nicht. Ich scheine wirklich gutes Wetter anzuziehen, hatten sie doch noch Freitag Regen und starken Wind gemeldet- und heute zwar kühl, aber kein Regen in Sicht. Ich lief im Shirt und kurzen Hosen, was sich als genau richtig erwies. Ich hatte meinen Startplatz in einem Block ziemlich weit vorne, soweit war ich noch nie an der Startlinie gestanden, Schon nach einer knappen Minute lief ich über die Matte. Ziel : 3:29:59, wenn möglich. Ich konnte gleich mein Tempo laufen, keine Überholmanöver, keine blockierenden 4er Reihen. Der FR zählte fleißig meine Kilometer und meine Zeit. Aber leider hatte er wohl heute seinen schlechten Tag wie ich allerdings erst nach 5km feststellte. Seine Kilometerangaben hatte er wohl aus geschätzt denn sie stimmten überhaupt nicht überein, Ich lief schon Marathon da hatte ich gerade mal 100m Abweichung, heute hatte ich schon 200-300m bei 5km! Das Ergebnis: Ich lief zu langsam, denn der Fr zeigte schon 5km an da war das 5km Schild noch nicht mal zu sehen. So erreichte ich Kilometer 5 nach 25:21 statt 24:45. das traf mich doch sehr, denn ich bin ja normalerweise eher ein schneller Starter und breche dann hinten ein. Und heute gleich zu Beginn lag ich hinter meiner Zielzeit. So kam mir die Idee doch einmal so ganz ohne Uhr zu laufen, oder doch nur ab und zu darauf zu schauen. Von einer neuen PB hatte ich mich schon verabschiedet und, zu meinem Erstaunen, machte es mir eigentlich gar nicht so viel aus. Aber ich wollte gleichmäßig laufen und – nicht einbrechen!

Also Tempo mäßigen und nach 50:31 kamen die 10km. Weiter im gleichen Trott. 1:15:20 für die 15 Kilometer und 1:40:01 für die 20 Kilometer. Wow, das war ja wirklich gleichmäßig!

Ich fühlte mich gut und auch nach 25 Kilometern und 2:05:05 lief es gut. Die Musik die ich dabei hatte gefiel, in meinem Tempo waren viele unterwegs so dass ich nicht alleine laufen musste wie beim Pfälzerwaldmarathon.

Die 30 Kilometer kamen und die Zeit zeigte 2:30:13. Ich sag´s  ja, nennt mich Pacemaker !

Allerdings nahm ich nun doch das Tempo etwas zurück, zu deutlich waren die Krämpfe bei meinem letzten Marathon. Und ich nahm jeden Verpflegungstand in Ansprach, trank warmen Tee und aß ein paar getrocknete Obststücke. Kostete zwar jedes Mal, viel Zeit, aber ich wollte heute nicht sterben am Ende. So brauchte ich für die ersten 35 km 2:56:07, also für die letzten 5 Kilometer eine Minute mehr. Auch für die nächsten 5 Kilometer benötigte ich mehr Zeit, aber das war mir egal. Ich konnte mit der Gruppe mithalten und es waren kein Krämpfe in Sicht. Also Kilometer 40 nach 3:22:57 Die letzten 2 Kilometer waren aber dann doch hart, ich wollte noch beschleunigen aber es ging nicht mehr viel, der Kopf machte einfach nicht mehr mit. Mein Zeit wusste ich nicht, denn der FR meint ich hätte schon 42.195 Kilometer hinter mir und die Festhalle war noch lange nicht in Sicht. Machte nun auch nichts mehr, ich lief so gut ich konnte, erreichte den roten Teppich, sah nicht meine Zeit, doch schon ca. 2 Minuten nach dem Zieleinlauf bekam ich die SMS mit meiner Zeit. 3:34:45, meine nur 3 beste Zeit und das erste Mal, dass ich mich nicht verbessern konnte. Bisher wurde ich bei jedem Marathon schneller- dieses Mal nicht. Ca. 90 Sekunden langsamer als letztes Jahr und 2 ¼ Minuten langsamer als in Main diese Jahr. Aber wie schon oben erwähnt, ich haderte nicht mit mir. Kein „hätte ich da“ kein „ hätte ich dort“ - ich hatte meinen 10. Marathon „anständig“ hinter mich gebracht wurde 2662. aber verdammt- es kamen noch über 5100 hinter mir ins Ziel, ohne die die abbrechen mussten. Deshalb kein Blick zurück im Zorn sondern Vorfreude auf meinen ersten gemeinsamen Wettkampf mit meiner Frau nächstes Wochenende. Und dort werde ich das für sie sein, was ich heute schon geübt hatte: Pacemaker

 

Mein 5 km Splitts :

 

5 km   25:21

10km  25:10

15km  24:51

20km  24:41

25 km 24:54

30 km 25:08

35km  25:54  (langsamer gemacht, Angst vor Krämpfen)

40km  26:50 ( Wie schon bei den letzten 5 Kilometern

                     am  Stand stehen geblieben und getrunken                                und  gefuttert)


26.10.08 19:47


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